Konzeption

Im Anschluss an John M. Owen wurde die Wissenschaftliche Begleitung zu Beginn als eine Form der „klärenden Evaluation“ (clarificative evaluation) konzipiert. Anwendung findet diese Form der Evaluation, wenn Programme und/oder Projekte als noch in der Entwicklung befindlich und als „unreif“ beschrieben werden können. Dabei konzentrierte sich die Evaluation auf die Klärung der Programm- und Projektlogik(en), d.h. der Strukturen, Prozesse und Ziele des Programmes und der geförderten Projekte. Betrachtet wurde dabei insbesondere das Verhältnis von Programmaktivitäten und -zielen.

Aufbauend auf die „klärende Evaluation“ wurde der Typus der „interaktiven Evaluation“ (interactive evaluation) angewandt, der sich vor allem auf die Weiterentwicklung eines Programms oder Projekts während der Laufzeit bezog. Geprüft wurde, inwiefern die Programmumsetzung zur Erreichung der Programmziele führt, wo Verbesserungsbedarf besteht und wie dieser Bedarf am besten befriedigt werden kann.

Zur Anwendung kamen in beiden Evaluationsschritten Interviews mit Projektdurchführenden und -teilnehmenden, Beobachtungen und Dokumentenanalysen.

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