Wonach wir gesucht haben

In der dreimonatigen Recherche haben wir uns auf die Suche gemacht nach "Häusern für Kinder und Familien" in Deutschland. Damit sind Tageseinrichtungen gemeint, die über die Betreuung, Erziehung und Bildung der Kinder hinaus weitere familienorientierte Angebote und Dienste integriert haben. Es ging aber auch um solche Einrichtungen, in denen die Kinderbetreuung Teil eines umfassenderen kulturellen, sozialen oder Bildungsangebots für Familien ist (z.B. Mütterzentren). Ihnen gemeinsam ist, dass sie niedrigschwellige Angebote "aus einer Hand" machen. Ziel war es, Standorte zu finden, an denen die Angebote über das hinausgehen, was in Regeleinrichtungen "üblich" ist.


Wie wir gesucht haben

Wir haben auf die Datenbank ProKita und Projekte aus dem DJI zurückgegriffen und bei Expert/innen nachgefragt: bei den freien Trägern, bei Landesjugendämtern, Ministerien, Fachberater/innen und Verbänden. Dabei sind wir nach dem "Schneeballverfahren" vorgegangen. Außerdem wurde in der Zeitschrift Kindergarten heute ein Aufruf veröffentlicht, auf den hin sich nicht wenige Leiter/innen gemeldet haben.


Was wir über die Einrichtungen wissen wollten

In einem Teil der Einrichtungen haben wir telefonisch genauer nachgefragt. Wir wollten erfahren, warum und unter welchen Rahmenbedingungen solche familienorientierten Angebote entwickelt oder gegründet worden sind, wie diese Angebote aussehen, wie sie finanziert werden und inwieweit sie eher auf sozial benachteiligte Familien ausgerichtet sind bzw. in "sozialen Brennpunkten" anzutreffen sind.

Kontakt

+49 89 62306-151