Gefördert / finanziert durch: Bayer. Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen im Rahmen eines vom Bayerischen Landtag bewilligten zweijährigen Innovationsprogramms zur Modernisierung der Familienbildung (in Bezug auf bisher zu wenig erreichte Zielgruppen und auf neue Arbeitsmethoden), für das 18 Projekte ausgewählt wurden.


Kooperationspartner bei der Entwicklung und Erprobung der Kompetenzbilanz für Migrant/innen
Bayerisches Netzwerk „Flüchtlinge qualifizieren“ – FLUEQUAL im Rahmen des europäischen Programms EQUAL, Koordination: Tür an Tür e.V. Augsburg, Schießgrabenstr. 14, 86150 Augsburg, Tel: 0821/90799-0: www.tuerantuer.de
Initiativgruppe – Interkulturelle Begegnung und Bildung, Frauenprojekt Hermann-Lingg-Str. 12/Rgb, 80336 München, Tel: 089/514103-0: www.initiativgruppe.de
KIM – Koordinierung interkultureller Projekte München, Tel: 089/81009555, E-Mail: as.munich@t-online.de
Landeshauptstadt München, Sozialreferat, Amt für Wohnen und Migration, Abteilung Interkulturelle Arbeit und Migration, Fachbereich Interkulturelle Arbeit, Franziskanerstr. 6, 81669 München, Tel: 089/233-40716 www.muenchen.de/Rathaus/soz/wohnenmigration/interkulti/39732/
Landeshauptstadt München, Sozialreferat, Amt für Wohnen und Migration, Abteilung Interkulturelle Arbeit und Migration, Fachbereich Rückkehr- und Integrationshilfen, Franziskanerstr. 6, 81669 München, Tel: 089/233-40777 www.muenchen.de/Rathaus/soz/wohnenmigration/rueckkehrhilfen/102904/index.html

Zu den von den Angeboten der Familienbildung bisher kaum erreichten Gruppen gehören zusammen mit bildungsfernen Eltern Familien mit Migrationshintergrund. Nach dem Projektantrag, der auf eine Ausschreibung des Bayerischen Sozialministeriums hin formuliert wurde, war das Ziel des Projekts so umrissen: Auf einer empirischen Basis sollten Handlungsbausteine zur Förderung von Familien mit Migrationshintergrund bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung entwickelt werden, die durch ihre enge Anbindung an die alltägliche Lebenswelt dieser Zielgruppe (im sozialen Nahraum) den Auftrag des Kinder- und Jugendhilfegesetzes nach § 16 umsetzen helfen, “auf die Bedürfnisse und Interessen sowie auf Erfahrungen von Familien in unterschiedlichen Lebenslagen und Erziehungssituationen einzugehen (und) die Familie zur Mitarbeit in Erziehungseinrichtungen und in Formen der Selbst- und Nachbarschaftshilfe besser zu befähigen“. Zu diesen Bausteinen gehörte auch die Erprobung neuer Träger- und Partnerschaftsformen sowie die Entwicklung zielgruppengerechter und aktivierender Instrumente. Als wesentlicher Bestandteil eines ressourcenorientierten Ansatzes wurde die „Kompetenzbilanz für MigrantInnen – eine Checkliste zum Einschätzen der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten“ entwickelt.