Entwicklung und Erprobung von fallbezogenen, tragfähigen Kooperationsverfahren zwischen Kinder- und Jugendhilfe, Schule, Polizei, Justiz, Gesundheit und Arbeitsverwaltung


Das Modellprojekt

Wie kann auf mehrfach tatverdächtigte Kinder bzw. straffällig gewordene Jugendliche angemessen reagiert werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Modellprojektes.
Vor dem Hintergrund der Fachdiskussion in Schleswig-Holstein, den Ergebnissen des Rates für Kriminalitätsverhütung in Schleswig-Holstein, den Diskussionen auf kommunaler Ebene und der breiten Debatte innerhalb und außerhalb der Kinder- und Jugendhilfe rückte in den letzten Jahren als eine aussichtsreiche Antwort die Verbesserung der Zusammenarbeit der verantwortlichen Institutionen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Das Modellprojekt zielte auf die Entwicklung verbindlicher Kooperationsverfahren der beteiligten und verantwortlichen staatlichen Instanzen, also vor allem Kinder- und Jugendhilfe, Schule, Gesundheit (Kinder- und Jugendpsychiatrie), Justiz (Jugend- und Familiengerichte), Polizei und Arbeitsverwaltung.
Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes war bei der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention angesiedelt.


Standorte und Vorgehen

Das Modellprojekt wurde exemplarisch in der Hansestadt Lübeck und im Landkreis Dithmarschen durchgeführt.

In erstem Schritt wurde auf der Basis einer einzelfallbezogenen Schwachstellenanalyse der institutionellen lokalen Zusammenarbeit fördernde und vor allem hinderliche Faktoren bei der Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen herausgearbeitet.

Im zweiten Schritt wurden darauf aufbauend auf lokaler Ebene Wege gesucht, wie durch konkrete Absprachen und die Entwicklung geeigneter Verfahren die sichtbar gewordenen Probleme künftig vermieden werden können.

Kontakt

+49 89 62306-101
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München

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