Was sollte ein siebenjähriges Mädchen, ein siebenjähriger Junge an der Schwelle zum nächsten Jahrhundert erlebt haben, können, wissen? Womit sollte das Kind in diesem Lebensabschnitt zumindest in Berührung gekommen sein? Von dieser Frage ausgehend sammeln Kindheitsforscher, Pädagogen und Bildungsjournalisten die Ideen, die Menschen in Deutschland über die basic skills und über die Zukunft der nachwachsenden Generation haben; Menschen allen Alters, in unterschiedlichen Schichten, Berufen und Lebenslagen.
In Fach-Foren und Studiogesprächen, in Interviews mit Menschen des öffentlichen Worts und aus pädagogischen Berufen ebenso wie in Gesprächen mit Bekannten, alt und jung, in Erzählcafés mit Senioren und in Diskussionsgruppen von Arbeitsloseninitiativen oder von Zivildienstleistenden wird der Horizont der heute Siebenjährigen umschritten. Welche Bildungs-Erlebnisse wünscht man ihnen aufgrund von eigenem Lebensweg und Berufserfahrung? Welche Zugänge müssen Familien, Kindergärten, Nachbarschaften und öffentliche Räume für die nachwachsende Generation schaffen, damit sie ihre Möglichkeiten auf der Höhe der Zeit entfalten kann? Aus einer Sammlung von Ideen und Bildern entsteht ein Kanon des Wünschenswerten, des prinzipiell Möglichen, und es entstehen neue Erwartungen an Bildungsqualität in den frühen Jahren.
Das Projekt wurde von Dr. Donata Elschenbroich mit einer Gruppe von rund 15 Kindheitsforschern, Bildungsjournalisten und Pädagogen erarbeitet.

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