Das "Aktionsprogramm für mehr Jugendbeteiligung" war eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) zur Förderung und Stärkung der Partizipation von Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland. Die Initiative lief von 2007 bis 2009 und sprach Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von sechs bis 27 an.


Die Kampagnenpartner besetzten jeweils verschiedene Schwerpunkte, die in separaten Modulen des Aktionsprogramms für mehr Jugendbeteiligung realisiert wurden. Diese unterschiedlichen Aktivitäten reichten von Vertragsabschlüssen zwischen Jugendlichen und politischen Entscheidungsträger/innen über Ideenwettbewerbe für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Stadtgebieten, eine Website von Jugendlichen für Jugendliche bis zu einem großen Festival für Jugendliche im Sommer 2008 in Berlin.
Die Evaluation einzelner Module des Aktionsprogramms wurde vom Deutschen Jugendinstitut durchgeführt. Die Vielfalt der mit den einzelnen Modulen gesetzten Schwerpunkte, die unterschiedlichen Zielgruppen sowie die breite Altersspanne verlangten in hohem Maße eine modulspezifisch angepasste, gegenstandsbezogene Vorgehensweise. Dies schlug sich sowohl in den anzuwendenden Methoden (aus dem Bereich quantitativer und qualitativer Sozialforschung) als auch in der Art, dem Umfang und der Tiefe des evaluativen Vorgehens nieder (z.B. in der Frage der Häufigkeit von Erhebungszeitpunkten und dem zeitlichen Abstand zwischen diesen).


Das Aktionsprogramm im Überblick

"Nur wer was macht, kann auch verändern!" lautete das Motto des Aktionsprogramms für mehr Jugendbeteiligung. Die Zusammenfassung der Initiative als PDF-Download:

 Factsheet Aktionsprogramm für mehr Jugendbeteiligung




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