Mit den Programmen „entimon“ und „CIVITAS“ sowie „VIELFALT TUT GUT“ und „kompetent. für Demokratie“ hat das BMFSFJ in den letzten Jahren vier große jugendpolitische Programme zur Förderung von Demokratie und zur Bekämpfung des Rechtsextremismus im Jugendalter unterstützt. Mit Beginn der 17. Legislaturperiode wurde von Seiten der Bundesregierung beschlossen, dass neben der nach wie vor notwendigen Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus die Aufmerksamkeit auch auf „Linksextremismus“ und „islamistischen Extremismus“ gerichtet werden soll.

Vor diesem Hintergrund startete das BMFSFJ Anfang Juli 2010 die "INITIATIVE DEMOKRATIE STÄRKEN" zur Prävention von „linksextremistischen“ und „islamistischen“ Tendenzen im Jugendalter. Inhaltliche Schwerpunkte der Projekte sind soziale Integration, Förderung demokratischer Strukturen und Demokratielernen. Die Präventionsprojekte haben zudem die Fortbildung von Multiplikatorinnen/Multiplikatoren, die Arbeit mit Eltern, Lehrkräften und Erzieherinnen/Erziehern sowie die Bildung von Netzwerken vor Ort zum Ziel.

Die politische Verantwortung für das Programm liegt beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Ziel der Wissenschaftlichen Begleitung am DJI ist die inhaltliche und strukturelle Analyse und Bewertung der beiden Teilbereiche („Linksextremismus“ und „islamistischer Extremismus“) des Bundesprogramms „INITIATIVE DEMOKRATIE STÄRKEN“.

 

Konzeption


Im Juli 2014 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Abschlussbericht des Bundesprogramms „Initiative Demokratie Stärken“ veröffentlicht.

Im Abschlussbericht erläutert das DJI, welches mit der wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms beauftragt war, die verschiedenen Ansätze der geförderten Modellprojekte, identifiziert Erfolgsfaktoren und Defizite und bilanziert die durch das Bundesprogramm gewonnen Erkenntnisse.