Sie haben am DJI gearbeitet, ein Praktikum gemacht, waren Stipendiat/in? Sie sind/waren Kooperationspartner/in oder sind dem Institut auf andere Weise freundschaftlich verbunden? Dann schließen Sie sich unserem DJI-Alumni-und-Freunde-Netzwerk an.

DJI-Alumni-und-Freunde-Netzwerk

DJI-Alumni sind alle ehemaligen Mitarbei-ter/innen, Gastwissenschaftler/innen,  Stipendiatinnen und Stipendiaten, Praktikantinnen und Praktikanten, die sich für das DJI-Alumni-und-Freunde-Netzwerk registriert haben.

Freunde sowie Kooperationspartner/innen des Deutschen Jugendinstituts können sich bei Interesse ebenfalls für das Netzwerk anmelden. 

  • Durch Ihre Teilnahme an unserem DJI-Alumni-und-Freunde-Netzwerk bleiben Sie Teil einer stetig wachsenden „DJI-Familie“ und über die Arbeit und Entwicklung des Deutschen Jugendinstituts auch in Zukunft informiert.
  • Sie haben zudem die Möglichkeit, zu ausgewählten exklusiven DJI-Veranstaltungen eingeladen zu werden,
  • sich mit ehemaligen Kolleginnen und Kollegen sowie Freunden des DJI zu vernetzen und auszutauschen

sowie weitere Netzwerk-Angebote wie

  • Einladungen zu Vorträgen, Kolloquien etc.
  • Selektive Zugänge zu Forschungsdatenbanken
  • Nutzung von Bibliotheksressourcentypo3/#_msocom_2

wahrzunehmen.

Engagement im DJI Alumni-und-Freunde-Netzwerk ist auf vielfältige Art und Weise möglich:

  • Sie können die Netzwerk- und Alumniarbeit zum Beispiel als Netzwerk-Koordinator/in regelmäßig aktiv unterstützen;
  • Sie können regionale Gruppen (z.B. in Halle oder Dortmund) aufbauen;
  • Sie können sich als Referent/in für (Fach-)Vorträge und/oder für Workshops oder als Gastautor/in/Blogger/in engagieren.
  • Sie können DJI-(Nachwuchs-) Wissenschaftler/innen mit Ihrer Erfahrung und Ihrer Expertise bei Fach- und Sachfragen unterstützen und sich als Mentor/Mentorin einbringen.

Kontakt

Wolfgang Müller
Alumni-Betreuer
Telefon: +49 89 62306-587
Telefax: +49 89 62306-265
EMail: wolfgang.mueller@dji.de

Andrea Macion
Alumni-Referentin
Zentrale Verwaltung
Deutsches Jugendinstitut e.V.
Nockherstraße 2
81541 München
Telefon: +49 89 62306-218
Telefax: +49 89 62306-265
EMail: alumni@dji.de
www.dji.de/alumni

„In das Geschlechterverhältnis ist Bewegung gekommen“

doch Michael Meuser, Professor für die Soziologie der Geschlechterverhältnisse an der Technischen Universität Dortmund und Mitglied im DJI-Alumni-und-Freunde-Netzwerk, schließt auch eine Retraditionalisierung der Rollen in der Corona-Krise nicht aus.

Im Gespräch mit Pascal Fischer erläutert der renommierte Soziologe in der Deutschlandfunk-Sendung „Essay und Diskurs“, was sich am Rollenverhältnis zwischen Mann und Frau verändert hat und was nicht.  

In Partnerschaft und Familie und im alltäglichen Berufsleben ist mit der Einführung des Bundeselterngeldgesetzes 2007 der Anteil der Väter, die in Elternzeit gehen, gestiegen. Allerdings nehmen knapp 80 Prozent dieser Väter nicht mehr als zwei Monate Elternzeit in Anspruch, obwohl mehr möglich wäre. So ist zwar die Beteiligung von Vätern an Aufgaben der Kinderbetreuung, auch bei der Pflege und Versorgung des Kleinkindes, im Laufe der letzten Jahrzehnte größer geworden, dennoch ist unsere Arbeitswelt, so Michael Meuser, immer noch so strukturiert, dass eine Vereinbarung von beruflicher Karriere und Kinderbetreuung nur äußerst schwer zu realisieren ist.

Im Erwerbsfeld wird laut Meuser immer noch stark nach Geschlecht kategorisiert und zugeschrieben, indem davon ausgegangen wird, dass Männer beruflich eher verfügbar sind, dass sie nicht durch familiäre Verpflichtungen gebunden sind. Diese Zuschreibung fände bei berufstätigen Frauen nicht in gleicher Weise statt.

Überhaupt basiere das traditionelle Geschlechterarrangement ja eben durch die klassische Arbeitsteilung in der Familie darauf, dass sich Männer auf Beruf und Karriere konzentrieren könnten, während Frauen durch die daraus resultierende Hauptzuständigkeit für Kinderbetreuung und Familie weniger Zeit für berufliches Investment bliebe.

Wenn dieses traditionelle Arrangement in Frage gestellt wird, z.B. durch Veränderungen in der Erwerbsarbeit, wie diskontinuierliche oder prekäre Beschäftigungsverhältnisse und die institutionelle Grundlage für das traditionelle männliche Selbstverständnis als Ernährer der Familie wegbricht, kann dies bei Männern einerseits Verunsicherungs- und Bedrohungsgefühle erzeugen, andererseits sehen laut Meuser auch zunehmend mehr Männer darin die Möglichkeit, partnerschaftliche Lebensentwürfe jenseits des traditionellen männlichen Selbstverständnisses zu leben und ihre geschlechtliche Identität nicht mehr nur allein auf den beruflichen Erfolg zu konzentrieren und zu fixieren.

Was eine mögliche Retraditionalisierung der Geschlechterverhältnisse durch die Corona-Krise betrifft, will Meuser diese für den Fall nicht ausschließen, dass Frauen – sollte es zu Einschränkungen bei der institutionellen Betreuung (Schule, Kita) kommen – diese Aufgaben vermehrt übernehmen, weil sie häufiger in Teilzeit arbeiten als Männer.

Zum Deutschlandfunk-Gespräch

Homepage Prof. Dr. Michael Meuser

„Vatersein heute – zwischen Anspruch und Wirklichkeit“,

so der Titel der Planet-Wissen-Sendung des WDR, in der DJI-Alumna Johanna Possinger, Professorin für Frauen- und Geschlechterfragen in der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg, als Expertin zu Gast im Studio war. Die Sendung zeigt anhand unterschiedlicher Beiträge wie Männer heute ihr Vatersein leben und ihre Vaterrolle definieren.

Über alle sozialen Schichten hinweg wollen Männer heute mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen als noch ihre eigenen Väter und sich auch in der Fürsorgearbeit für die Kinder engagieren. Gleichzeitig erwarten Männer aber immer noch von sich selbst, Haupternährer der Familie zu sein und den größeren Anteil zum Familieneinkommen beizutragen. Und die Partnerinnen erwarten dies in der Regel auch. Dies sei schwer miteinander vereinbar, so die Familiensoziologin Johanna Possinger. Warum sich Männer mit ihrem Anspruch und der Realität schwertun, sei weniger eine Frage der Motivation und mehr eine der gesellschaftlichen Strukturen und Rahmenbedingungen. Zu letzteren zählen laut Possinger wirtschaftliche, finanzielle Aspekte, die sich unter anderem darauf gründen, dass Frauen häufig immer noch schlechter bezahlt werden als Männer (Gender Pay Gap). Aber auch Arbeitgeber/innen haben großen Einfluss, indem sie durch Anwesenheitskulturen in Unternehmen, wie ständige Erreichbar- und Verfügbarkeit, den Takt für die Arbeits- und Lebenswelt ihrer Mitarbeiter/innen vorgeben.

Johanna Possinger war von 2012 bis 2016 Leiterin der Fachgruppe "Familienpolitik und Familienförderung" am DJI sowie stellvertretende Leiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik.

Link zur Sendung Planet Wissen

Homepage Prof. Dr. Johanna Possinger

 

 

 

 

Landesausschuss „Pädagogik der Kindheit“ gegründet

DJI-Alumna Prof. Dr. phil. habil. Andrea G. Eckhardt hat im Juli gemeinsam mit sieben weiteren Professorinnen sächsischer Hochschulen den Landesausschuss des Studiengangstages „Pädagogik der Kindheit“ in Sachsen gegründet.

Bereits 2017 hatten die Professorinnen ihre Kooperation begonnen und sich in einem Netzwerk kindheitspädagogischer Studiengänge zusammengeschlossen. Das Netzwerk erarbeitete u.a. im Mai 2020 im Kontext des Corona-Lockdowns Empfehlungen zur Wiederaufnahme des Kita-Betriebes in Sachsen. Mit dem nach Niedersachsen bundesweit zweiten Landesausschuss hat das Netzwerk seiner Zusammenarbeit nun einen institutionalisierten Rahmen gegeben.

Der Landesausschuss dient als Plattform für Informationsaustausch, Beratung und gemeinsame Interessenvertretung kindheitspädagogischer Studiengänge. Er befasst sich unter anderem mit hochschul-, wissenschafts- und berufspolitischen Fragen und setzt sich für eine qualitativ hochwertige kindheitspädagogische Studienlandschaft auf Bachelor- und Masterniveau in Sachsen ein.

Andrea G. Eckhardt lehrt und forscht an der Hochschule Zittau/Görlitz und ist derzeit Forschungsbeauftragte der Fakultät Sozialwissenschaften. Schwerpunkt ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit sind Bildungs- und Erziehungsprozesse in der frühen Kindheit unter Berücksichtigung der Betreuungsqualität.

Andrea G. Eckhardt war von 2007 bis 2013 am Deutschen Jugendinstitut in der Abteilung Kinder und Kinderbetreuung tätig, zuletzt als Grundsatzreferentin.IDW-Meldung Landesausschuss

Homepage Prof. Dr. phil. habil. Andrea G. Eckhardt

 

 

 

Frühkindliche Bildung im Landkreis Aichach-Friedberg

DJI-Alumnus Christopher Pabst, als Bildungsmanager verantwortlich für das Bildungsmonitoring im Landratsamt Aichach-Friedberg, nimmt in seinem aktuellen Bericht das frühkindliche Bildungssystem des Landkreises Aichach-Friedberg sowie die Umsetzung des damit verbundenen Bildungsauftrags auf kommunaler Ebene für das Jahr 2020 in den Blick.

Der Bericht gibt u.a. eine Übersicht zu den Orten frühkindlicher Bildung, zur Finanzierung des frühkindlichen Bildungssystems, zur demografischen Entwicklung sowie zur Versorgungslage im Bereich der frühkindlichen Bildung und Betreuung im Landkreis Aichach-Friedberg und legt dabei besonderes Augenmerk auf die Handlungsfelder Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in Kindertagesstätten und Kindertagespflege.

Der Autor zeigt am Beispiel des Landkreises zudem auf, welche Rolle die U3-Betreuung bei der Prävention von Kindeswohlgefährdungen und im Kinderschutz spielen kann. In seiner Handreichung zur „Netzwerk bezogenen Kinderschutzkonzeption“ hat Aichach-Friedberg 2017 die Vorgaben des Bundes für eine Vernetzung der Akteure im Kinderschutz auf das System der kommunalen Kinder-und Jugendhilfe im Landkreis übertragen. Die Handreichung enthält konkrete Verfahrenshinweise oder auch Leitlinien für Fachkräfte, um eine (vermutete) Gefährdungslage bei Kindern einzuschätzen. Auch die Zuständigkeiten für alle Belange des Kinderschutzes sind mittels einer koordinierenden Kinderschutzstelle (die bayerische Ausgestaltung der Netzwerke Frühe Hilfen) klar geregelt. Eine detaillierte Übersicht aller Instrumente der Qualitätsentwicklung und -sicherung im Feld der frühkindlichen Bildung sind auf den Webseiten des Jugendamts verfügbar. Dort finden sich nicht nur Leitlinien für die Betreuung von Kleinkindern, wie Empfehlungen für die Gruppengröße und -zusammensetzung der betreuten Kinder oder für den Betreuungsschlüssel, sondern auch Hinweise zur Eingewöhnung der Kinder in die Betreuungsverhältnisse oder zur Einbindung der Eltern im Sinne einer Erziehungspartnerschaft. Der Landkreis konnte neben der Einrichtung einer Fachberatungsstelle auch für die Kindertagespflege sowie zusätzlicher Fortbildungsangebote die Qualifikationsstruktur des Personals verbessern, so dass der Anteil der Erzieherinnen und Erzieher, die über einen fachpädagogischen Berufsabschluss verfügen, mit ca. 75% mittlerweile gleichauf mit der Stadt Augsburg liegt.

Obwohl der Landkreis Aichach-Friedberg die Zahl seiner frühkindlichen Bildungs-und Betreuungsangebote deutlich ausgeweitet und auch die Qualität verbessert hat, bedarf es laut Christopher Pabst auch in den kommenden Jahren angesichts immer noch steigender Geburtenraten, Zuwanderung und wachsender Nachfrage nach frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsangeboten weiterhin einer besonderen Aufmerksamkeit für den Bereich der frühkindlichen Bildung und Betreuung auf allen politischen Handlungsebenen.

Christopher Pabst war von 2011 bis 2019 als wissenschaftlicher Referent am DJI in der Abteilung Familie und Familienpolitik tätig. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte lagen insbesondere in den Bereichen Frühe Hilfen und U3-Betreuung.

Link zum Bericht

Homepage des Landratsamts Aichach-Friedberg

 

Selbstfürsorge und Familienzeit verbinden

DJI-Alumnus Andreas Eickhorst, Entwicklungspsychologe und Professor für „Psychologische Grundlagen Sozialer Arbeit“ an der Hochschule Hannover, beantwortet im Interview mit dem Portal „Mann, was geht?! Fragen zum Thema Vaterschaft: Was macht einen guten Vater aus? Was hilft, wenn Männer, die zum ersten Mal Vater geworden sind, sich unter Stress gesetzt fühlen? Was tun, wenn die Doppelbelastung durch Job und Familie zu viel wird? Ein wichtiger Ansatz, so Eickhorst, sei hier die Selbstfürsorge. Die darf auch gern im Rahmen der Familienzeit stattfinden – nach dem Motto „was tut mir gut und macht den Kindern Spaß?“. Denn wer nur für andere alles gibt und sich dabei selbst aus dem Fokus verliert, bleibt leicht irgendwann auf der Strecke.

Andreas Eickhorst arbeitete von 2013 bis 2017 am DJI in der Abteilung Familie und Familienpolitik, zuletzt als Leiter der Fachgruppe „Frühe Hilfen“. Das DJI ist seit 2007 Kooperationspartner der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im „Nationalen Zentrum Frühe Hilfen“ (NZFH).Zum Interview

Homepage Prof. Dr. Andreas Eickhorst

 

 

Dr. Wolfgang Gaiser und Johann de Rijke über die Generation Einheit

Die DJI-Alumni-Jugendforscher Dr. Wolfgang Gaiser und Johann de Rijke wurden von der Online-Plattform regierungsforschung.de anlässlich des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit gebeten, einen empirisch fundierten Blick auf die „Generation Einheit“, die nach der Wende Geborenen in Ost und West zu werfen. Zwei Fragen waren dabei u.a. leitend: Stehen die nach der Wende Geborenen repräsentativ für das wiedervereinigte Deutschland? Und unterscheidet sich diese Generation von der älteren? Ein Blick in die Daten zeigt, dass Unterschiede zwischen Ost und West allmählich abnehmen, lautet das Resümee der beiden Soziologen, das in ihrem Beitrag „Generation Einheit – zusammen oder getrennt“ nachzulesen ist: Bezogen auf verschiedene Indikatoren zu politischen Einstellungen sowie auf das Verhalten weisen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen deutlich mehr Gemeinsamkeiten auf als die ältere Generation. Das sicher auch, weil sie einerseits biographisch und perspektivisch angesichts einer Verunsicherung durch globale Probleme wie Klimawandel, Pandemie und Wirtschaftskrise gemeinsam vor Herausforderungen stehen wie Erwachsenwerden und Verselbständigung, andererseits aber auch erweiterte politische Handlungsoptionen durch Digitalisierung und soziale Vernetzung haben.

Zum Beitrag als PDF

 

Dr. Jürgen Barthelmes' Roman "Der Tartini-Effekt"

Lebensbilanz, Vergangenheitsbewältigung, Selbstfindung, Vergebung, Befreiung und Aufbruch, das sind Themen in Jürgen Barthelmes‘ Roman-Erstling "Der Tartini-Effekt: Das Ende des Gehorsams", die seine Hauptfigur Silvio Meynhausen umtreiben.

Den Tartini-Effekt, nach seinem Entdecker, dem venezianischen Geiger Giuseppe Tartini benannt, wählt DJI-Alumnus Barthelmes zum Leitbild seines Romans und bezieht das Phänomen der Kombinationstöne auf die inneren Stimmen im Menschen, die größtenteils auf fixierten Erfahrungen, Glaubenssätzen, Vorurteilen beruhen und denen wir uns oft nur schwer entziehen können. „Gehorsam als eine innere mitschwingende Stimme entsteht bereits in der Wiege“, schreibt Jürgen Barthelmes und erzählt gleichermaßen spannend und tiefgründig unterhaltsam wie sich seine Hauptfigur Silvio während einer Italien-Reise, quasi in einem Prozess der Selbstbefreiung, dem Ende seines Gehorsams nähert und Neues in sein Leben lässt.

Zur Inhaltsangabe

Dr. Karin Jurczyk: Das Recht auf Zeit zum Leben

DJI-Alumna Dr. Karin Jurczyk, Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik und von 2002 bis 2019 Leiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik am DJI, plädiert in ihrem Beitrag für die Wochenzeitung DIE ZEIT dafür, Zeitpolitik als zweite Wohlstandsdimension auf die politische Agenda zu setzen. „Der moderne Sozialstaat darf sich nicht länger auf finanzielle Daseinsvorsorge beschränken und muss Verantwortung für zeitliches Wohlergehen übernehmen“, so Jurczyk.

Zum Beitrag DIE ZEIT Nr. 33

Am 17. September 2020 war Karin Jurczyk neben Professor Ulrike Rahe, Department of Architecture and Civil Engineering, Architectural Theory and Methods, Chalmers University of Technology Gothenburg und Dr. Kai Lindemann, Leiter Referat "Arbeitswelt und gesellschaftlicher Zusammenhalt", Grundsatzabteilung DGB Bundesvorstand Podiumsgast beim virtuellen Wuppertal Lunch zum Thema "Gestaltung der 'Post-Corona'-Zeit: Wie sich Lebensstile, Arbeits- und Zeitmodelle verändert haben und noch verändern sollten".Diskussionspapier (Juli 2020): Arbeit ist das halbe Leben?! Über ein neues Statussymbol: die Zeit und was wir damit anfangen  

Informationen zum Wuppertal Lunch

Dr. Donata Elschenbroich über den Stellenwert von Schulgärten

Die Aktivitäten der Fridays-for-Future-Bewegung haben bislang – insbesondere auch mit Blick auf eine Nachhaltigkeitserziehung – kaum Auswirkung auf die schulischen Lehrpläne sowohl in Deutschland als auch in anderen europäischen Ländern stellt Kindheitsforscherin und DJI-Alumna Dr. Donata Elschenbroich in ihrem aktuellen Artikel „Rediscovering School Gardens for Sustainability“ für die japanische Zeitschrift Euodoo fest.

Getreu dem Motto „Die Erfahrung öffnet den Verstand“ des Hallenser Theologen August Hermann Francke (1663 – 1727) plädiert Elschenbroich dafür, Schulgarten-Konzepte zu integralen Bestandteilen von Schulcurricula zu machen, vor allem in der Ganztagsschule und bei der Lehrerausbildung.

Elschenbroich beschreibt im Artikel anhand von Erfahrungsberichten ihrer gemeinsamen Recherche-Reisen und Dokumentarfilmarbeit mit Dr. Otto Schweitzer, die sie u.a. nach Griechenland und Indien (West Bengalen) führten, welchen Stellenwert Schul- und Ernährungs-Gärten dort bei der Nachhaltigkeitserziehung zum Erhalt von Biodiversität und Lebensräumen sowie für eine eigenständige Versorgung der Bevölkerung (vor allem in ländlichen Regionen) haben können. Und wie wichtig es besonders in einer durch Kasten geprägten Gesellschaft wie Indien ist, Lehrkräfte davon zu überzeugen, dass die Vermittlung von Kenntnissen wie die heimische Ackerscholle mit den eigenen Händen bearbeitet und fruchtbar gemacht werden kann, auch unter dem Aspekt der Erziehung zur nachhaltigen Entwicklung zu betrachten ist und eben nicht nur unter dem einer niederen minderwertigen Schmutzarbeit.

In Indien sind Ernährungs-Gärten, wenn sie denn außerhalb von Klassenräumen existieren, bei Kindern und Eltern beliebt. Eltern, insbesondere die Mütter, werden oft durch ihre Kinder mit der Garten-und Pflanzarbeit vertraut, so dass die (früh-)kindliche Nachhaltigkeitserziehung auch einen Generations übergreifenden Lehr-und Lerneffekt hat.

Die studierte Literatur- und Musikwissenschaftlerin Donata Elschenbroich war von 1975 bis 2009 in der Abteilung Kinder- und Kinderbetreuung am DJI tätig. 1977 promovierte sie mit einer Arbeit zur Kulturgeschichte der Kindheit. Mit ihren Arbeiten auf dem Gebiet der international vergleichenden Kindheitsforschung machte sie sich als Bildungsexpertin einen Namen. Sie publizierte insbesondere zu Kindheit und Erziehung in Japan. Mit ihrem Ehemann dem Soziologen und Dokumentarfilmer Dr. Otto Schweitzer produzierte sie zahlreiche Filme und Filmreihen zum Thema Bildung in frühen Jahren.

Zum aktuellen Artikel „Rediscovering School Gardens for Sustainability“

Zur Zeitschrift Euodoo Ausgabe Nr. 4 /2020 inkl. o.g. Artikel

DJI-Filmliste Donata Elschenbroich

Lerke Gravenhorst über die Furorwelt des Münchner Hitler

DJI-Alumna Professorin Lerke Gravenhorst und ihr/e Mitautor/innen Ingegerd Schäuble, Hanne Kircher, Jürgen Müller-Hohagen, Karin Schreifeldt konzentrieren sich in der soeben bei Marta Press erschienenen Publikation auf das Herausarbeiten des frühhitlerschen Projekts eines Zivilisationsbruchs für eine angestrebte NS-Diktatur.

Die fünfköpfige „Resonanzgruppe“ befasst sich eingehend mit dem politischen Agitator Hitler zwischen 1919 und 1933, seinen tötungsfixierten Männlichkeitsvorstellungen für sein Ziel germanischer Weltbeherrschung sowie mit Befürwortern und Akteuren von zeitgenössischen Völkermorden im Münchner Umfeld des frühen Hitler. Das Buch erhellt auch, wie Frauen den landesverräterischen Hitler der Münchner Jahre unterstützt haben, welche Weiblichkeitsvorstellungen sie zur Kollusion mit Hitler und seinen Beherrschungsvisionen gebracht haben. Thematisiert wird zudem das untergründige Weiterwirken der NS-Gewaltorientierungen über 1945 hinaus.

Lerke Gravenhorst war von 1976 bis 2001 als wissenschaftliche Referentin der Abteilung Familienforschung/Familienpolitik am DJI in München tätig. Das DJI war „der wichtigste Ort, an dem ich Sozialwissenschaft als Beruf ausgeübt habe“ schreibt sie in ihrer Vita zu ihrem wissenschaftlichen und beruflichen Werdegang.

Homepage Prof. Lerke Gravenhorst

Dr. Barbara Rink zur Professorin für Soziale Arbeit berufen

DJI-Alumna Dr. Barbara Rink ist zum 1. August 2020 zur Professorin für die Soziale Arbeit an die Hochschule Augsburg berufen worden.

Sie wird dort den Studiengang Soziale Arbeit mit aufbauen.

Bereits seit Ende 2019 hatte Barbara Rink an der HS Augsburg die Vertretungsprofessur Sozialraumorientierung und Konzepte der Sozialen Arbeit inne, die sie mit dem ihr eigenen Elan voll ausfüllte. „Nicht einmal das turbulente Corona-Semester konnte sie in ihrer Begeisterung für die Professur erschüttern“, so die Hochschule.

Gleichzeitig zum Ruf an die Hochschule Augsburg hatte Rink einen Ruf an die Hochschule München, ihrer Heimatstadt, erhalten. Doch sie entschied sich für Augsburg.

Zur Personalia-Meldung der Hochschule Augsburg

Kornelia Schneider:
Mit Lerngeschichten wachsen

Das soeben erschienene Buch der Erziehungswissenschaftlerin und DJI-Alumna Kornelia Schneider ist eine Fortschreibung der DJI-Publikation „Bildungs- und Lerngeschichten. Bildungsprozesse in früher Kindheit beobachten, dokumentieren und unterstützen“ von Hans Rudolf Leu u.a. aus dem Jahr 2007, das mittlerweile als Standardwerk zum Thema gilt.

Kornelia Schneider zeigt anhand von Beispielen aus der Praxis von Münchner Multiplikatorinnen, wie sich die Arbeit mit Lerngeschichten seit ihren Anfängen in Deutschland weiterentwickelt hat und welche Erfolge damit möglich sind. Zudem bietet die Publikation Arbeitsvorschläge zum Ausprobieren und Tipps von Expertinnen und Experten aus Neuseeland, dem Ursprungs- und Pionierland der Lerngeschichten.

Kornelia Schneider war von 1978 bis 2009 in der Abteilung Kinder und Kinderbetreuung am DJI tätig. Bereits seit Ende der 1970er-Jahre arbeitete sie in Forschungsprojekten zur Kindertagespflege und zur Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen. Heute bringt sie ihre Expertise als freiberufliche Dozentin, Autorin, Fachberaterin, Seminarleiterin sowie Gutachterin im Lern- und Organisationsfeld Kindertageseinrichtungen mit Schwerpunkt auf den ersten drei Lebensjahren ein.

Verlagsankündigung

Homepage Kornelia Schneider

 

Klaus Wahl im Gespräch über sein aktuelles Buch „The Radical Right“

“The Radical Right. Biopsychosocial Roots and International Variations” ist der Titel des aktuellen Buches von DJI-Alumnus Professor Klaus Wahl (in Zusammenarbeit mit Heather Painter).

Das Buch analysiert auf neuartige Weise ein hochaktuelles Problem: die Welle von Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus, Autoritarismus, rechtsradikalen Parteien, Bewegungen und Gewalt, die viele Demokratien erschüttert. Was ist das Erfolgsrezept der radikalen Rechten, das ihre ideologischen Angebote insbesondere in Europa und den USA für viele attraktiv macht? Welche – auch vorpolitischen – Faktoren drängen Menschen zu solchen Ideologien? Was können liberale Demokratien dagegen tun? Wahl antwortet darauf mit den Ergebnissen der internationalen Forschung ganz unterschiedlicher Disziplinen.

Zum Gespräch mit Prof. Dr. Klaus Wahl

Verlagsankündigung

Homepage von Klaus Wahl

Prof. Dr. Sabina Schutter sieht guten Start ins digitale Sommersemester

DJI-Alumna Sabina Schutter, Direktorin des Campus Mühldorf am Inn der TH Rosenheim, zieht eine positive Bilanz der ersten Wochen des Sommersemesters 2020, in denen die TH Rosenheim den Lehrbetrieb bis auf Weiteres aufgrund der Corona Pandemie ausschließlich auf Online-Lehre umgestellt hat. Die Professorin ist beeindruckt wie gut die Studierenden mit der aktuellen Studiensituation zurechtkommen „Man merkt deutlich, dass wir es mit technikaffinen jungen Menschen zu tun haben“, so Schutter gegenüber der Wasserburger Stimme.

Zum Artikel Wasserburger Stimme

Prof. Dr. Sabina Schutter: „Wir sind dynamisch und haben viele Ideen“

DJI-Alumna Sabina Schutter, Professorin für Pädagogik der Kindheit an der Technischen Hochschule Rosenheim und Direktorin des Campus Mühldorf am Inn will den Campus gemeinsam mit der Hochschulleitung stetig weiterentwickeln. Ziel sind 800 bis 1.000 Studierende. Bereits zum Wintersemester 2019/2020 startete am prosperierenden Campusstandort, an dem aktuell rund 520 Frauen und Männer studieren, der von Schutter konzipierte Bachelor-Studiengang „Angewandte Psychologie“. Weiterhin ist ein Masterstudiengang für Psychologie und Soziale Arbeit geplant. Und ab 2022 soll zudem der Studiengang „Grundschulpädagogik“ eingerichtet werden, um Fachkräfte für die ab 2025 gesetzlich garantierte Ganztagesbetreuung an Grundschulen ausbilden zu können. „Wir sind dynamisch und haben viele Ideen“, wird Schutter in der Onlineausgabe des Oberbayerischen Volksblatts zitiert. Sabina Schutter war von 2010 bis 2016 am DJI tätig. Sie war Grundsatzreferentin in der Abteilung Familie und Familienpolitik und zuletzt Leiterin der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik am DJI.

 

Homepage Prof. Dr. Sabina Schutter TH Rosenheim

Homepage Prof. Dr. Sabina Schutter

 

Prof. Dr. Sabina Schutter eröffnet neuen Studiengang

DJI-Alumna Sabina Schutter, Professorin für Pädagogik der Kindheit an der Technischen Hochschule Rosenheim und wissenschaftliche Leiterin des Campus Mühldorf am Inn, moderierte im Dezember 2019 gemeinsam mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Heinrich Köster den Festakt zum Start des neuen Bachelor-Studiengangs „Angewandte Psychologie“ zum Wintersemester 2019/2020 am Campus Mühldorf am Inn. Und sie gab einen Ausblick zu weiteren geplanten Angeboten – wie den Bachelor-Studiengang „Grundschulpädagogik“ – am prosperierenden Campusstandort, an dem aktuell 520 Frauen und Männer studieren.  

Sabina Schutter war von 2010 bis 2016 am DJI tätig. Sie war Grundsatzreferentin in der Abteilung Familie und Familienpolitik und zuletzt Leiterin der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik am DJI.

Artikel zum FestaktArtikel über Campus Mühldorf a. InnHomepage Prof. Dr. Sabina Schutter

Einen Roman zum Siebzigsten
 

Jugendforscher und DJI-Alumnus Professor Claus Tully hat zu seinem 70. Geburtstag, den er kürzlich feiern konnte, seinen ersten Roman geschrieben und damit publizistisch völlig neues Terrain betreten.

Es ist, so Tully, „der Versuch, eine Verwandtschaftsgeschichte zu erzählen“: Nämlich die wahre Geschichte seiner Tante, die sich in den 1930er-Jahren entschlossen hatte, mit ihrem Verlobten nach Argentinien auszuwandern. Er, der vor ihr aus Deutschland ausreist, lernt in Argentinien jedoch eine andere Frau kennen und lieben, was sie, als sie dann selbst die Ausreise antritt, nicht ahnt.

Im EINS-ZU-EINS-Talk auf Bayern 2 spricht Claus Tully mit Stefan Parrisius über Jugend heute, seine eigene Jugendzeit, seine wissenschaftliche Karriere und über sein literarisches Erstlingswerk, das derzeit noch darauf wartet verlegt zu werden.

Das Bayern2 Gespräch mit Claus Tully zum Nachhören

Hier die letzte wissenschaftliche Publikation von Claus Tully

EU-Institutionen: bei Jüngeren mehr Vertrauen als bei Älteren

Die Jugendforscher und DJI-Alumni Dr. Wolfgang Gaiser und Johann de Rijke nehmen in ihrem Artikel für die Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ der Bundeszentrale für politische Bildung empirische Befunde zu politischen und sozialen Orientierungen in Ost und West sowie Generationenunterschiede diesbezüglich in den Blick. Im Gegensatz zu früheren Studien lassen sich bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nur geringe Ost-West-Unterschiede ausmachen. Auch zwischen den Generationen ist kaum ein größerer Unterschied feststellbar. Eine deutliche generationale Differenz ergibt sich jedoch hinsichtlich des Vertrauens in EU-Kommission und Europaparlament. Hier vertrauen die Jüngeren den EU-Institutionen klar mehr als die Älteren, im Westen, wie auch insbesondere im Osten.

Wolfgang Gaiser arbeitete von 1972 bis 2011 am DJI – zuletzt als Grundsatzreferent für Jugendforschung. Während seiner fast 40-jährigen Tätigkeit lagen seine Arbeitsschwerpunkte auf jugendsoziologischen Fragestellungen. In den 1990er-Jahren prägte er zudem als Chefredakteur der neu gegründeten DJI-Zeitschrift „DISKURS: Studien zu Kindheit, Jugend, Familie und Gesellschaft“ die ersten Ausgaben dieser Reihe.

Johann de Rijke war von 1980 bis 2011 am DJI tätig. Wie auch Wolfgang Gaiser arbeitete er in der Jugendsurveyforschung. Er befasste sich vorrangig mit Fragen zur politischen Partizipation und den politischen Einstellungen Jugendlicher.

Zum bpb-Artikel

Exkursion in die Forschung
 

DJI-Alumna Prof. Dr. Barbara Rink, Professorin für den Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Augsburg, besuchte im Rahmen des von ihr angebotenen Seminars zur angewandten quantitativen Sozialforschung mit ihren Studierenden im Dezember 2019 ihren früheren Arbeitgeber – das DJI.

Christian Peuker und Dr. Eric van Santen gaben der Besuchergruppe anhand des Projekts "Jugendhilfe und sozialer Wandel" einen Einblick in ein quantitatives Forschungsprojekt mit Relevanz für die Soziale Arbeit. Kindheitsforscher Dr. Christian Alt stellte den quantitativen DJI-Survey AID:A zum Thema „Lebenslagen von Kindern“ vor und präsentierte seine Forschung zum Betreuungsgeld.

Barbara Rink war von 2007 bis 2016 am DJI als wissenschaftliche Referentin u.a. für den Bereich „Internationale Beziehungen“ sowie für den Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“ tätig. Seit 2016 ist sie Lokale Bildungsmanagerin bei der Landeshauptstadt München und derzeit für die Ausübung der Professur beurlaubt.

Homepage Prof. Dr. Barbara Rink

Prof. Dr. Andreas Eickhorst
bei VäterTV

DJI-Alumnus Prof. Dr. Andreas Eickhorst, Professor für Soziale Arbeit an der Hochschule Hannover und Entwicklungspsychologe mit Schwerpunkt Mutter-/Vater-Kind-Interaktion und Frühe Hilfen erläutert im Experteninterview mit VäterTV den Wandel der Vaterrolle sowie Aspekte der elterlichen Bindung insbesondere mit Blick auf die Frage „Braucht ein Kind Mutter und Vater?“ – also beide Geschlechter –für einen gesunden Entwicklungsverlauf.

Zum Youtube-Video

Homepage Prof. Dr. Andreas Eickhorst

Sofa-Hopping ist keine Perspektive
 

"Sofa-Hopping ist keine Perspektive. Strategien gegen Wohnungslosigkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ war der Titel des prominent besetzten Fachgespräches von Bündnis 90/DIE GRÜNEN am 29. November im Deutschen Bundestag, an dem DJI-Alumna Andrea Pingel teilnahm.
Ca. 40.000 Jugendliche leben laut BAG-Wohnungslosenhilfe in ungesicherten Wohnverhältnissen. Nur ein Teil lebt tatsächlich auf der Straße. Viele kommen zeitweise bei Freunden oder in Notunterkünften unter. Das öffentliche Fachgespräch diskutierte Ursachen, politischen Handlungsbedarf sowie Strategien gegen Wohnungslosigkeit.

Andrea Pingel ist Grundsatzreferentin der BAG Katholische Jugendsozialarbeit im Büro Berlin. Die Diplompolitologin und Theologin (M.A.) ist seit ihrem Studiumabschluss hauptberuflich in der Jugendverbands- und Bildungsarbeit tätig. Von 2000 bis 2007 hat sie für das DJI in der Jugend(hilfe)forschung gearbeitet. Seit 2007 ist Andrea Pingel auf Bundesebene in der Jugendsozialarbeit für die soziale und politische Teilhabe junger Menschen engagiert.

Wir begrüßen
als neue Mitglieder

Die Vorsitzende des Bundesverbands für Kindertagespflege e.V. und stellvertretende Landesvorsitzende im Landesverband Kindertagespflege NRW e.V. ist seit 1992 im Arbeitsfeld Kindertagespflege tätig.

Während dieser Zeit gab es viele, teils bis heute fortdauernde Arbeitskontakte zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Deutschen Jugendinstituts, das mit dem DJI-Curriculum zur Kindertagespflege bereits erstmals 2008 ein Standardwerk zur Grundqualifizierung von Kindertagespflegepersonen vorgelegt hatte und schon früh im Themenfeld Kindertagespflege, Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen sowie Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern unter drei Jahren inhaltlich breit aufgestellt war.

Der rechtliche Rahmen in der Kindertagespflege und die Prävention von Kindeswohlgefährdung sind Inge Losch-Englers Schwerpunkte als Referentin in der Qualifizierung von Tagespflegepersonen nach dem Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege (QHB). Seit dem Erscheinen des DJI-Curriculums gab es zahlreiche Weiterentwicklungen hinsichtlich frühkindlicher Bildung und Frühpädagogik, ebenso wie auch im Themenfeld Kinderschutz. Die daraus resultierende Expertise hat das QHB weitgehend integriert.

Inge Losch-Engler freut sich über Austausch und Vernetzung in ihrem Arbeitsfeld.

Zur Homepage des Bundesverbands Kindertagespflege

 

Richard Münchmeier kam im Januar 1976 zum DJI. Er arbeitete zunächst als wissenschaftlicher Referent in der Abteilung Jugend und Jugendhilfe in Projekten zur Jugendarbeit und zur Geschichte der Kinder- und Jugendhilfe im Sozialen Wandel. Im April 1981 übernahm er die Leitung der Abteilung bis zu seinem Wechsel an die Universität Leipzig im September 1993. Ab 1995 hatte er einen Lehrstuhl für Sozialpädagogik an der Freien Universität Berlin inne. Die Arbeit des DJI an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis hält er für eine unverzichtbare fachliche Infrastruktur im sozialen Bereich und möchte sie als Ehemaliger unterstützen.

Mohammed EL Ouahhabi ist Sportintegrationscoach im Team SPORTBUNT beim Landessportbund Berlin. Das Team besteht aus einer Projektleiterin und sechs Sportintegrationscoaches, die unter­schied­liche Themenschwerpunkte und Berliner Bezirke betreuen. Der 28-jährige gebürtige Marrokaner, der seit 2016 in Deutschland lebt, ist Ansprechperson für Geflüchtete sowie Ansprechpartner für die Bezirke Pankow, Lichtenberg und Spandau. Durch seine Tätigkeit hat er Einblick in die Lebenswelt von jungen Menschen im Sport, insbesondere in die von Geflüchteten, und er unterstützt deren gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Im DJI-Alumni-und-Freunde-Netzwerk sieht er eine Möglichkeit seine Praxiserfahrungen und Erkenntnisse über die Situation junger zugewanderter Menschen bzw. über Jugendliche mit Migrationshintergrund einzubringen.


Veranstaltungen für das DJI-Alumni-und-Freunde-Netzwerk

Das Forschungskolloquium „Gesellschaftsanalyse und Gesellschaftskritik“ des Lehrstuhls „Soziale Entwicklungen und Strukturen“ von Prof. Dr. Stephan Lessenich an der LMU München bietet im WS 2020 vier Vorträge.

Das Kolloquium ist eine Kooperation mit der Münchner Projektgruppe für Sozialforschung e.V. und dem Institut für Soziologie. Es beginnt am 24.11.2020 und endet am 16.12.2020. Die Veranstaltung findet immer von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr online via ZOOM statt.Themen, Termine und weitere Informationen

 

Der Vortrag von Dr. Christina Boll, Leiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik am DJI und Andreas Lagemann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), findet im Rahmen des „Forschungskolloquium Analytische Soziologie“ der LMU München statt.

Die Kolloquienreihe beginnt zum Wintersemester 2020 am 11.11.2020 und endet am 10.02.2021. Alle Vorträge finden jeweils mittwochs von 16:15 Uhr bis 17:30 Uhr als ZOOM-Meetings statt.  

Weitere Informationen