Das Bundesprogramm "Lokales Kapital für soziale Zwecke (LOS)" startete im Jahr 2003 und wird aus dem Europäischen Sozialfond gefördert. Das Ziel des Programms ist der Aufbau einer lokalen Struktur, in der unterschiedliche Akteursgruppen vernetzt zusammenarbeiten sollen. Konkret handelt es sich bei LOS um eine monetäre Mikroprojektförderung im Umfang von max. 100.000 € pro Gemeinde, wonach ein Projekt die 10.000-€-Grenze nicht überschreiten darf.
Sowohl die Struktur als auch der Inhalt von LOS sind auf die zu leistende Vernetzungsarbeit ausgerichtet. Um unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen einander näher zu bringen, wurde beim Programm LOS darauf geachtet, dass Vermittlungsstrukturen in Form einer Koordinierungsstelle und eines Begleitausschusses von den am Programm beteiligten Kommunen eingerichtet werden. Die Koordinierungsstelle ist an ein Amt der Gemeinde angeschlossen und dient dem Bund neben seiner Koordinationsfunktion als direkter Ansprechpartner in Sachen Projektförderung und Abwicklung.
Weitere Informationen zum Baustein LOS bei der Regiestelle der Stiftung Sozialpädagogisches Institut "Walter May" (SPI) und der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (gsub) unter www.los-online.de


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