Die Abteilung Zentrum für Dauerbeobachtung und Methoden ist eine Organisationseinheit der allgemeinen Sozialberichterstattung mit eigenen Themenschwerpunkten sowie Innovationsmotor und integrierende Basis zur Unterstützung der Forschung und Sozialberichterstattung in den anderen Abteilungen des DJI. Die Ausrichtung der Abteilung erfolgt entlang von drei Arbeitsschwerpunkten, die sich in den Forschungs- und Serviceaktivitäten niederschlagen. Die Forschungsthemen sind substanzieller und methodischer Natur. Im Servicebereich unterstützt die Abteilung die DJI-interne und externe Forschung und ist in die Beratungen von Politik und Praxis involviert. Die drei Arbeitsschwerpunkte der Abteilung sind: die indikatorengestützte Sozialberichterstattung, Arbeiten zur Methodik der Sozialberichterstattung sowie die Entwicklung und der Betrieb des DJI-eigenen Forschungsdatenzentrums.

Die Sozialberichterstattung zu den Themen Kindheit, Jugend und Familie ist auf regelmäßig aktualisierte, belastbare Daten angewiesen, um ein aktuelles Bild zeichnen und gesamtgesellschaftliche Veränderungen beschreiben zu können. Die Abteilung Zentrum für Dauerbeobachtung und Methoden unterstützt diese Anforderungen an die Sozialberichterstattung mit eigenen, regelmäßig durchgeführten Surveystudien. Darauf aufbauend erarbeitet sie substanzielle Ergebnisberichte und unterstützt die Berichtslegung der anderen wissenschaftlichen Arbeitseinheiten des DJI in den Bereichen Indikatorenentwicklung und bei der Erhebung, dem Management und der Bereitstellung von Daten. Die Berichtsthemen beziehen sich zum Beispiel auf Fragen der Lebensführung, auf proximale und distale Kontexte, vielfältige Lebenslagen, Interaktionspartner sowie Lebensabschnitte von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.

 

AID:A - Survey Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten

 

DJI-Kinderbetreuungsstudie (KiBS)

Ein weiterer wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Abteilung besteht in der Erforschung etablierter Methoden der Sozialberichterstattung, der Entwicklung von methodischen Innovationen sowie der Beratung und Fortbildung im Bereich quantitativer und qualitativer empirischer Methoden. Die Abteilung evaluiert etwa die in Surveys eingesetzten Methoden z.B. durch die Untersuchung von Methodenartefakten, von Antworttendenzen, oder von Problemen hinsichtlich der Repräsentativität von Surveydaten. Das Ziel ist es, die erhobenen Informationen immer präziser fassen zu können und damit zu noch verlässlicheren Aussagen über die Situation von Kindern, Jugendlichen und Familien in Deutschland zu kommen. Durch die Planung und Mitgestaltung eines umfassenden DJI-internen Fortbildungsprogramms bringt die Abteilung diese Expertise ins Institut insgesamt ein.

 

DDP - Domain-Data-Protokolle für die empirische Bildungsforschung

 

Methodenberatung

 

 

Die moderne indikatorengestützte Sozialberichterstattung basiert auf einer Vielzahl verfügbarer Daten aus unterschiedlichen Perspektiven und Quellen. Gleichzeitig macht sie diese Quellen der eigenen Berichterstattung transparent und stellt sie anderen zur Weiternutzung zur Verfügung. Um diese Transparenz der eigenen Forschungsergebnisse zu gewährleisten und die Vorgaben zur Nachnutzbarmachung von mit öffentlichen Geldern erhobenen Forschungsdaten zu erfüllen, unterhält die Abteilung ein eigenes Forschungsdatenzentrum. Daneben werden in der Abteilung amtliche Statistiken auf regionaler Ebene aufbereitet und vorgehalten. Die Sozialberichterstattung kann dadurch um regionalisierte und regionaltypologisierende Analysen erweitert werden. So lassen sich differenzielle Muster in den Lebenslagen von Kindern, Jugendlichen und Familien finden, aber auch regional divergierende Mechanismen der Einflussnahme von Rahmenbedingungen auf das Aufwachsen identifizieren.

 

FDZ - Forschungsdatenzentrum

 

Regionaldatenbank

Abteilungsleitung

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Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München
Stellv. Abteilungsleitung
Martina Gille
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Sekretariat
Christina Kokodynsky-Haas
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