Das Bundesprogramm „XENOS – Integration und Vielfalt“ hat das Ziel, den Zugang von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit und ohne Migrationshintergrund zu Ausbildung und Beschäftigung durch den Abbau arbeitsmarktbezogener Diskriminierung zu verbessern. Damit soll die Integration in den Arbeitsmarkt und die gesellschaftliche Partizipation unterstützt sowie die kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft gefördert werden.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales führt das Deutsche Jugendinstitut die wissenschaftliche Begleitung der 102 Projekte der zweiten Förderrunde von 2012 bis 2014 durch.

Die Aufgabe der wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms ist es, förderliche und hinderliche Faktoren für die Erreichung der Projektziele sowie Beispiele guter Praxis in der Umsetzung derselben zu identifizieren. Zusätzlich richtet sich die Aufmerksamkeit auf Mainstreaming-, Transfer- und Verstetigungsprozesse.

Unterschiedliche empirische Zugänge ermöglichen es, sowohl die Projektleiterebene als auch die Adressatinnen und Adressaten der Projekte in den Blick nehmen. Dabei kommen folgende Verfahren zum Einsatz:

  1. Empirische Erhebungen, wie Befragungen der Projektträger und Adressatinnen und Adressaten sowie Fallstudien bei ausgewählten Projekten
  2. Inhaltliche Unterstützung der Projekte durch Workshops, Vorträge, Projektmaterialien und in Einzelfällen durch Methodenberatung
  3. Die Ergebnisse der empirischen Erhebungen werden programmbegleitend in Berichten veröffentlicht und dienen der Gesamtevaluation für die Programmebene.