Sozial benachteiligte und mehrfach belastete Familien sind auch gesundheitlich benachteiligt. Insbesondere die Kinder und Jugendlichen in diesen Familien sind vielfältigen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Erschwerend kommt hinzu, dass gerade diese gesellschaftlichen Gruppen, die den größten Bedarf an präventiven Maßnahmen hätten, von solchen kaum erreicht werden (Präventionsdilemma). Dies trifft auch für den Bereich Gesundheitsförderung zu.
Hier setzte das Forschungsprojekt an. Es evaluierte drei Praxisprojekte in bundesdeutschen Großstädten (Hamburg, Berlin, München), die auf innovative und verstärkt ressourcenorientierte Weise einen Beitrag zur Lösung des sogenannten "Präventionsdilemmas" leisten wollen. In einem multimethodischen Untersuchungsdesign wurden dabei quantitative Wirksamkeitsforschung und mehrdimensionale Prozessevaluation kombiniert.