Gegenwärtig besteht ein großes Interesse an der Frage, wie der Ausbau der Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren von den Kommunen bewältigt wird. Die Daten der Kinder- und Jugendhilfestatistik belegen, dass die Kommunen und Landkreise unterschiedlich erfolgreich darin sind, ihr Angebot an Betreuungsplätzen zu erhöhen. Es liegen jedoch bisher keine Untersuchungen dazu vor, unter welchen Voraussetzungen es ihnen gelingt, vor Ort eine dynamische Entwicklung anzustoßen, welche lokalen Planungs-, Abstimmungs-, Kooperations- und Steuerungsprozesse eine solche Entwicklung begünstigen, welcher "Mix" an konkreten Maßnahmen jeweils verfolgt wird, und inwieweit der Ausbau auch in qualitative Konzepte eingebettet ist.
Das Projekt setzte sich daher zum Ziel, in ausgewählten Kommunen auf der Basis lokaler Fallstudien die Bedingungen, Akteure und Strategien eines nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ orientierten gelingenden Angebotsausbaus zu untersuchen. Auf dieser Basis wurden Empfehlungen formuliert, die anderen Kommunen als Anregung dienen können.

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Deutsches Jugendinstitut
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Gefördert / finanziert durch

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