Erste gemeinsame Tagung von Wissenschaftler:innen der Familiensoziologie und Familienforschung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz findet am DJI statt.
Familie im Wandel
Mutter, Vater, Kind – das ist mit 70% zwar immer noch das vorherrschende Familienmodell in Deutschland. Aber der Begriff Familie umfasst heute weitaus mehr: Die Zahl der Patchwork-Familien mit zwei, drei oder vier Eltern wächst. Es gibt viele Alleinerziehende mit oder ohne engagierten externen Elternteil, Adoptions- oder Pflegefamilien, gleichgeschlechtliche Paare mit Kind, Familien nach einer Samen- oder Embryonenspende. Das DJI widmet sich daher in seiner Forschung Familie in all ihren vielfältigen Ausprägungen. Gemeinsam ist den Familien, dass sie zunehmend unter Druck stehen: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bleibt dabei die größte Herausforderung. Die Kinderbetreuungssysteme sind häufig noch unzureichend ausgestaltet, und das Armutsrisiko insbesondere für Alleinerziehende und ihre Kinder ist sehr groß.
Pflegekinder und Pflegefamilien besser unterstützen
Gefährdungsmitteilungen zu Pflegekindern ernsthaft zu prüfen, ohne das Vertrauen der Pflegeeltern vorschnell zu verlieren, ist ein Spagat für Pflegekinderdienste. Wie dieser besser gelingen könnte, beschreibt Heinz Kindler.
Kinder und Jugendliche aus armutsgefährdeten Familien sind in allen Lebensbereichen benachteiligt
Wie sehr in Deutschland die materielle Situation der Familie über die Chancen von Kindern entscheidet, zeigt der von DJI-Forschenden erstellte UNICEF-Bericht 2025.
Allein- und getrennterziehende Eltern besser unterstützen
Eine Fachtagung zum Zehnten Familienbericht thematisiert die Empfehlungen der Kommission und wie diese in der Praxis umgesetzt werden können.
Wenn Eltern sich streiten und trennen
Wie sich Familienkrisen auf Kinder und Jugendliche auswirken, analysiert DJI-Direktorin und Psychologin Sabine Walper. Zugleich zeigt sie auf, vor welchen Herausforderungen Fachpraxis und Politik aktuell stehen.
Raus aus der Streitfalle
Für die erfolgreiche Prävention von Partnerschaftsproblemen sind Trainingsprogramme bedeutend, doch es gelingt noch zu selten, Eltern rechtzeitig damit zu erreichen, schreiben die Psycholog:innen Beate Ditzen und Kurt Hahlweg.
Als Familie verbunden bleiben
Für das Wohlergehen der Kinder nach einer Trennung oder Scheidung sind stabile Beziehungen zu den Eltern wichtiger als die Wahl des Betreuungsmodells, betonen die DJI-Wissenschaftlerinnen Christine Entleitner-Phleps, Alexandra Langmeyer und Ulrike Lux.
Die Trennung der Eltern bewältigen
Warum sich Beratungsangebote, nicht nur an Eltern, sondern auch direkt an betroffene Kinder und Jugendliche richten sollten, erklären die DJI-Wissenschaftlerinnen Janin Zimmermann und Stefanie Amberg.
Die Interessen des Kindes stärken
Das deutsche Familien- und Familienverfahrensrecht basiert auf einem rückständigen Kindheitsbild, analysiert die Rechtswissenschaftlerin Eva Schumann. Die geplante Gesetzesreform ist allenfalls ein Schritt in die richtige Richtung.
Gefangen im Konflikt
In hochstrittigen Trennungsfamilien erleben Kinder einen Alltag, der durch Angst, Stress und Hilflosigkeit gekennzeichnet ist. Am DJI wurde mehrfach untersucht, wie sich ihre Lebenssituation verbessern lässt.
Wenn das Geld nicht reicht
In einem Policy Brief veröffentlichen DJI-Wissenschaftlerinnen zentrale Befunde und Empfehlungen für die Gestaltung von Hilfen für Familien.
Wie von Armut betroffene Kinder und Jugendliche ihre Situation wahrnehmen
DJI-Wissenschaftlerinnen veröffentlichen Ergebnisse zu individuellen Lebenslagen und subjektivem Armutsempfinden von Kindern und Jugendlichen sowie zu Perspektiven auf staatliche Unterstützung.
Väter in den Frühen Hilfen
Aktuelle Publikation zeigt, dass Väter bei Präventions- und Hilfsangeboten für Familien häufig noch nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Mütter im Balanceakt
Obwohl sie sich heute stärker am Arbeitsmarkt beteiligen, sind Mütter nach wie vor die Familienmacherinnen – und ihre Herausforderungen im Wesentlichen dieselben wie vor 60 Jahren. Sie zu bewältigen ist allerdings schwieriger geworden, schreibt Christina Boll, Leiterin der DJI-Familienabteilung.
Pflege- und Adoptivkinder besser versorgen
Obwohl das Bewusstsein für ihre Bedürfnisse und Rechte stetig gewachsen ist, leiden viele Pflege- und manche Adoptivkinder unter psychischen Belastungen. Beratungs- und Therapieangebote werden dringend gebraucht, fordern Ina Bovenschen und Heinz Kindler.
Alte Männlichkeitsideale und neue Vaterrollen
Auch wenn sich heute viele Väter wünschen, mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen und sich die Kinderbetreuung partnerschaftlich aufzuteilen, ist die Realität eine andere. Welche Gründe es dafür gibt, beschreiben Anna Buschmeyer und Claudia Zerle-Elsäßer.
Warum Familien Geldleistungen nicht beziehen
DJI-Studie befasst sich mit der Nichtinanspruchnahme monetärer Leistungen und nimmt Barrieren für Familien in den Blick.
Beratung für Paare und Trennungseltern stärken
Partnerschaftsbeziehungen sind oft herausfordernd und konfliktbelastet. Forschende des DJI haben sich mit Partnerschafts- und Trennungsberatung beschäftigt. In drei neuen Publikationen geben sie konkrete Empfehlungen für beratende Fachkräfte.
Medien in Zeiten von Corona: Fluch und Segen
Einerseits helfen Smartphone & Co, den veränderten Alltag in der Pandemie zu bewältigen. Anderseits häufen sich durch den erhöhten Medienkonsum insbesondere bei Jugendlichen negative Folgen, analysieren Thorsten Naab und Alexandra Langmeyer.
Wie Beratung für Stieffamilien gelingt
Familienformen sind vielfältig und komplex geworden und auch Stieffamilien haben sich gewandelt. Eine Handreichung gibt konkrete Hinweise zur Herangehensweise bei der Beratung von Stieffamilien.
Digitale Mediennutzung in Familien
Forschende des DJI zeigen, wie die Mediatisierung des Familienalltags die Prozesse des Heranwachsens und Erwachsenwerdens verändert.






