Bisherige Diskussionen konzentrieren sich vor allem auf monetäre Bildungserträge im Lebensverlauf. Ergänzend greift das EBWO-Projekt nicht-monetäre Erträge von Bildung, wie bspw. die verschiedenen Aspekte des Wohlbefindens von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf und betrachtet potentielle Veränderungen im Wohlbefinden an den zentralen Übergängen im Lebensverlauf in Zusammenhang mit den familiären Bildungsressourcen sowie den Bildungsverläufen der Kinder und Jugendlichen selbst.

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Zielsetzung des Projekts:

Im Rahmen des Projektes wird die Relevanz von Bildungsressourcen für das Wohlbefinden an den folgenden drei Übergängen als Themenschwerpunkt gesetzt und bearbeitet:

1.    Übergang zur Elternschaft

2.    Übergänge von Grundschulalter bis zur Sekundarstufe I

 3.    Übergänge in Ausbildung, Studium und Beruf im Jugend- und frühen Erwachsenenalter

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Anhand von Längsschnittdaten aus drei Panel-Studien (BELLA-Studie, pairfam-Panel, AID:A Survey) werden die drei Themenschwerpunkte bearbeitet. Die drei Studien enthalten Verlaufsdaten zu Bildungsressourcen sowie zu verschiedenen Aspekten des Wohlbefindens und relevanten Mediatoren und ermöglichen über einen Multi-Actor-Ansatz die Betrachtung von Fragestellung aus verschiedenen Perspektiven (Kinder, Eltern, Partner).

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Das Vorhaben wird in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ravens-Sieberer (Professur für Gesundheitswissenschaften, Gesundheitspsychologie und Versorgung von Kindern und Jugendlichen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) und Prof. Dr. Brüderl (Lehrstuhlinhaber am Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München) bearbeitet.

Kontakt

+49 89 62306-365
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München