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Eltern

Lange Zeit war Elternschaft ein überwiegend biologisch geprägter Ausdruck: Eltern eines Kindes waren stets der leibliche Vater und die leibliche Mutter. Doch die soziale Welt des 21. Jahrhunderts wird vielfältiger. Manche Kinder leben nach der Scheidung oder Trennung ihrer Eltern mit Stiefeltern zusammen, andere wachsen bei gleichgeschlechtlichen Paaren, bei Pflege- oder Adoptiveltern auf. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Mütter und Väter. Trotz Berufstätigkeit und öffentlicher Betreuungsangebote investieren sie heute deutlich mehr Zeit und Geld in die Kindererziehung als noch vor zwei Jahrzehnten. Kinder können von dieser besseren Förderung profitieren, doch der Trend verstärkt auch soziale Ungleichheiten, zeigt die Forschung des Deutschen Jugendinstituts (DJI).

Betreuungsangebote für Grundschulkinder sind nicht für alle Eltern gleich zugänglich

Neue Ergebnisse der DJI-Kinderbetreu­ungsstudie belegen hohen Bedarf an einem Betreuungsangebot in der Grund­schule und Ungleichheiten im Zugang.

Allein- und getrennterziehende Eltern besser unterstützen

Eine Fachtagung zum Zehnten Familien­bericht thematisiert die Empfehlungen der Kommission und wie diese in der Praxis umgesetzt werden können.

Wenn Eltern sich streiten und trennen

Wie sich Familienkrisen auf Kinder und Jugendliche auswirken, analysiert DJI-Direktorin und Psychologin Sabine Walper. Zugleich zeigt sie auf, vor welchen Herausforderungen Fachpraxis und Politik aktuell stehen.

Raus aus der Streitfalle

Für die erfolgreiche Prävention von Partnerschaftsproblemen sind Trainingsprogramme bedeutend, doch es gelingt noch zu selten, Eltern rechtzeitig damit zu erreichen, schreiben die Psycholog:innen Beate Ditzen und Kurt Hahlweg.

Als Familie verbunden bleiben

Für das Wohlergehen der Kinder nach einer Trennung oder Scheidung sind stabile Beziehungen zu den Eltern wichtiger als die Wahl des Betreuungsmodells, betonen die DJI-Wissenschaftlerinnen Christine Entleitner-Phleps, Alexandra Langmeyer und Ulrike Lux.

Die Trennung der Eltern bewältigen

Warum sich Beratungsangebote, nicht nur an Eltern, sondern auch direkt an betroffene Kinder und Jugendliche richten sollten, erklären die DJI-Wissenschaftlerinnen Janin Zimmermann und Stefanie Amberg.

Nicht nur in der Kita – Ungleichheiten im Zugang zu ganztägigen Angeboten setzen sich in der Grundschule fort

Die neuesten Daten der DJI-Kinder­betreuungsstudie (KiBS) zeigen, dass weiterhin eine Lücke zwischen Platz­angebot und Bedarf besteht und Angebote nicht für alle Eltern gleich zugänglich sind.

Väter in den Frühen Hilfen

Aktuelle Publikation zeigt, dass Väter bei Präventions- und Hilfsangeboten für Familien häufig noch nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Mütter im Balanceakt

Obwohl sie sich heute stärker am Arbeitsmarkt beteiligen, sind Mütter nach wie vor die Familien­macherinnen – und ihre Herausforderungen im Wesentlichen dieselben wie vor 60 Jahren. Sie zu bewältigen ist allerdings schwieriger geworden, schreibt Christina Boll, Leiterin der DJI-Familienabteilung.

Alte Männlichkeitsideale und neue Vaterrollen

Auch wenn sich heute viele Väter wünschen, mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen und sich die Kinder­betreuung partnerschaftlich aufzuteilen, ist die Realität eine andere. Welche Gründe es dafür gibt, beschreiben Anna Buschmeyer und Claudia Zerle-Elsäßer.

Beratung für Paare und Trennungseltern stärken

Partnerschaftsbeziehungen sind oft herausfordernd und konfliktbelastet. Forschende des DJI haben sich mit Partnerschafts- und Trennungsberatung beschäftigt. In drei neuen Publikationen geben sie konkrete Empfehlungen für beratende Fachkräfte.

Medien in Zeiten von Corona: Fluch und Segen

Einerseits helfen Smartphone & Co, den veränderten Alltag in der Pandemie zu bewältigen. Anderseits häufen sich durch den erhöhten Medienkonsum insbesondere bei Jugendlichen negative Folgen, analysieren Thorsten Naab und Alexandra Langmeyer.

Migrantin mit Kind arbeitet im Homeoffice

Berufliche Integration von Migrantinnen fördern

Forschende des DJI analysieren die Maßnahmenerfolge von Müttern mit Migrationshintergrund im Programm "Stark im Beruf" des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Wo liegen die Chancen und Herausforderungen einer Erziehungs- und Bildungspartnerschaft?

Drei Fragen an Wissenschaft und Praxis: Die Perspektiven eines Soziologen, einer Schulleiterin und einer Elternvertreterin auf die Zusammenarbeit von Schule und Eltern.