Datenbank ProKiTa
Praxisforschung und Modellprojekte in den Bereichen Kindertagesstätten und Tagespflege
Das Forschungsfeld der Modellprojekte und wissenschaftlichen Untersuchungen zu den Bereichen Kindertagesstätten und Tagespflege ist bislang unübersichtlich, und für Praxis, Politik und Wissenschaft schwer zu überblicken.
Ziel der Datenbank ProKiTa war, Ergebnisse des Forschungsfeldes Kindertagesstätten und Tagespflege systematisch darzustellen, um auf dieser Basis neue Erkenntnisse zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Forschungsergebnissen zu ermöglichen, Forschungslücken zu identifizieren sowie neue Projektvorhaben anzuregen. Neben der Darstellung der Projekte befinden sich zu ausgesuchten Themen Querauswertungen in der Datenbank, die einen Überblick über die Forschungslandschaft geben.
In die Datenbank wurden Projekte aufgenommen, die seit Januar 1998 im deutschsprachigen Raum durchgeführt und wissenschaftlich begleitet wurden bzw. werden. Die Förderung des Projektes durch das BMFSFJ endete zum 31.08.2006. Die Datenbank wurde jedoch durch das DJI bis 2009 weitergeführt. Es können ca. 235 Forschungs- und Modellprojekte abgerufen werden.
Nutzen:
Mit der Datenbank ProKiTa werden erstmals systematisch die Ergebnisse des aktuellen Forschungsfeldes Kindertagesstätten und Tagespflege dargestellt. Die Datenbank gibt einen Überblick über dieses komplexe Arbeitsfeld. Sie soll den Austausch und die Kooperation zwischen Praxis, Forschung und Politik anregen sowie dazu beitragen, dass bei der Initiierung neuer Projekte ohne großen Aufwand an bereits durchgeführte Arbeiten und vorliegende Ergebnisse angeknüpft werden kann.
Inhalt:
Die Datenbank erfasst Projekte, die seit Januar 1998 im deutschsprachigen Raum durchgeführt wurden bzw. werden. Dazu gehören quantitative und qualitative Untersuchungen, Konzeptionsentwicklungen, Evaluationen von Modellprojekten oder Pilotstudien
Kriterien der Auswahl:
In die Datenbank werden nur Projekte aufgenommen, die systematisch ausgewertet wurden bzw. werden. Bei Praxisprojekten bedarf es deshalb einer wissenschaftlichen Begleitung inklusive eines Abschluss- bzw. Zwischenberichtes.
Verfahren der Bearbeitung:
Die Datenbank basiert zunächst auf einem Selbsteintrag der jeweiligen Projektverantwortlichen. Die Einträge werden im Anschluss von den DJI-Mitarbeiterinnen anhand der vorliegenden Abschluss- bzw. Zwischenberichte aufbereitet, um eine inhaltlich geprüfte und internetfreundliche Darstellung zu gewährleisten.
Darstellung der Projekte:
Die Datenbank sieht für jedes Projekt vier Darstellungsformen vor:
· eine Kurzfassung (Kurzbeschreibung des Projekts)
· die Rahmendaten des Projekts
· eine Langfassung (ausführliche Projektbeschreibung)
· eine Druckfassung (alle Angaben zum Projekt)
Aktuelle Projekte, die noch keinen Zwischen- oder Abschlussbericht vorweisen können, werden i.d.R. zunächst nur als Kurzfassung angeboten.
Datenbankrecherche:
Projekte können in der Datenbank anhand folgender Kriterien recherchiert werden: Themengebiet, Personengruppe, Einrichtungstyp, Land/Bundesland, Geschlecht, Projekttyp oder Volltextsuche.
Auftraggeber:
Die Datenbank wurde gefördert durch das Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend (BMSFSJ).
Träger:
Deutsches Jugendinstitut e.V.
Nockherstr. 2, 81541 München