Ausgangssituation

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung fordert eine deutlichere Positionierung des Gesundheits-, Sozial- und Jugendhilfebereichs zu Gemeinschaftsaktivitäten – verbunden mit konkreten Kooperationsangeboten. Gesundheit ist dabei weit mehr als die Abwesenheit einer Krankheitssymptomatik. Nach dem Verständnis der WHO ist Gesundheit vielmehr ein Zustand vollständig körperlichen, geistig - seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder körperlichen Gebrechen.

Sozial benachteiligte und mehrfach belastete Familien zeigen sich überrepräsentiert im Hinblick auf ihren Anteil an gefährdeten, entwicklungsverzögerten wie auch an somatisch und psychosomatisch belasteten Kindern und Jugendlichen.

Durch eine zielgruppen- und bedarfsgerechte Prävention zu Gunsten von Familien in prekären Lebenslagen ist es möglich, dem Ziel eines größtmöglichen Gesundheitsgewinns für in diesen Familien lebenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen näher zu kommen.

Die Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Familien in prekären Lebenslagen in diesem Sinne zu fördern, ist das Anliegen dieses Projektes. Dies wird im geplanten Projektverbund zwischen dem Deutschen Jugendinstitut e.V. und der Universität Hamburg verwirklicht über die Initiierung, Erprobung, Evaluation und partizipative Modifizierung unterschiedlicher Modellansätze von Gesundheitsprävention und Gesundheitsförderung.

Neben einer Sichtung nationaler und internationaler Arbeitsansätze steht im Mittelpunkt des Projekts die Evaluation der Wirksamkeit eines exemplarischen Spektrums von innovativen Angeboten der Gesundheitsprävention und Gesundheitsförderung insbesondere in Hinblick auf die in mehrfach belasteten Familien lebenden Kinder und Jugendlichen. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von Familien und Gruppen beim Aufbau oder der Aktivierung von Netzwerken.

Zielgruppe des geplanten Projekts sind insbesondere sozial benachteiligte und mehrfach belastete Familien, in denen eine erkennbare Gefährdung von Gesundheit und der in ihr lebenden Kinder und Jugendlichen besteht oder zumindest absehbar erscheint.

Kontakt

+49 89 62306-255
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München

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