Workshops


Konzepte der Identifizierung und Überprüfung
von Wirkungen bei multizentrischen Programmen gegen Rechtsextremismus
– Teil I –
<o:p></o:p>

 12.05.2004 in Berlin

In der öffentlichen Diskussion um Modellprogramme des Bundes gewinnen zunehmend Fragen der Wirksamkeit an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund war es Ziel des Workshops, die Möglichkeiten und Grenzen der Evaluation von Bundesprogrammen und Projekten gegen Rechtsextremismus wie sie im Rahmen des Aktionsprogramms "Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" gefördert werden, auszuloten. Ohne eine abstrakte Diskussion über den Wirkungsbegriff zu führen, wurden die den wissenschaftlichen Begleitungen von "Civitas", "Entimon" und "Xenos" zugrunde liegenden konzeptionellen und methodischen Zugänge dargestellt und im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Beantwortung der Frage nach der Wirksamkeit der Programme diskutiert.

Dabei standen folgende Fragen im Zentrum:

  1. Welche Rolle und welchen Stellenwert haben Fragen nach den Wirkungen - bzw. Aspekte davon - im Gesamtkonzept der wissenschaftlichen Begleitung?
  2. Auf welchen Ebenen sollen Wirkungen bzw. Aspekte davon empirisch beschrieben und fachlich bewertet werden? (Projektebene, Programmebene, politische Ebene)
  3. Welche konzeptionellen Vorannahmen liegen den Evaluationsdesigns in Bezug auf die Wirkungsfrage zu Grunde?
  4. Welche methodischen Schritte werden unternommen und welche empirischen Daten werden erhoben und ausgewertet, um Antworten auf die Wirkungsfrage zu erhalten?
  5. Welche Erfahrungen liegen bislang mit dem gewählten Verfahren vor?
  6. Wie werden die vorhandenen bzw. die zu erwartenden Daten hinsichtlich Ihrer Reichweite in Bezug auf die Wirkungsfrage eingeschätzt?
  7. Welche weiteren Schritte sind notwendig, um Aussagen über die Programmwirkung nach Abschluss der Untersuchungen formulieren zu können?

Anliegen des Workshops war der gegenseitige fachliche Erfahrungsaustausch zwischen den wissenschaftlichen Begleitprojekten und eine erste gemeinsame Positionsbestimmung angesichts der öffentlichen Erwartungen in Sachen Wirkungsüberprüfung.

<o:p> </o:p>

Konzepte der Identifizierung und Überprüfung
von Wirkungen bei multizentrischen Programmen gegen Rechtsextremismus
– Teil II –<o:p></o:p>

20.10.2004 in Berlin

Als Fortsetzung des ersten Teils fand ein zweites Arbeitstreffen im gleichen Personenkreis statt. Im Zentrum dieses Workshops standen die in den wissenschaftlichen Begleitprojekten zu den Programme "Civitas", "Entimon" und "Xenos" eingesetzten Verfahren und Instrumente der Beschreibung und Bewertung der Programme. Ziel des gemeinsamen Arbeitstreffens war, die methodischen Schritte der Datenerhebung und -auswertung sowie der Interpretation der Ergebnisse unter folgenden Gesichtspunkten zu diskutieren:

  1. Welche methodischen Schritte wurden in der ersten Programmphase unternommen, welche empirischen Daten liegen vor, um Antworten auf die Wirkungsfrage zu erhalten?
  2. Welche Wege werden eingeschlagen, um von einer beschreibenden Analyse zu einer Bewertung zu gelangen?
  3. Wie werden die gewonnenen Daten hinsichtlich Ihrer Reichweite in Bezug auf die Wirkungsfrage und als Grundlage für die Programmbewertung eingeschätzt?

Grundlage für die Diskussion waren die Methodenkapitel der Zwischenberichte der wissenschaftlichen Begleitprojekte zu den Programmen "Civitas" und "Entimon" sowie die bis dahin vorliegenden Zwischenergebnisse der Evaluation von "XENOS".
Anliegen des Workshops war die Vertiefung des fachlichen Erfahrungsaustausches zwischen den Forschungs- und Evaluationsprojekten und eine konzeptionelle Fundierung und Abstimmung der Herangehensweisen.

Kontakt

+49 89 62306-174
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München

Mehr zum Projekt