Konzeption und Methode

Das Projekt gliedert sich in folgende Phasen: Erhebung und Analyse von Praxismodellen, Dokumentation und Transfer von Ergebnissen, Austausch und Dissemination. Den Ausgangspunkt bilden konzeptionell unterschiedliche Praxisbeispiele inklusiver Beschulung in Ganztagsschulen aus zwei Bundesländern mit vergleichsweise hoher Inklusionsrate. Die Praxisbeispiele sollen vor dem Hintergrund der jeweiligen Rahmenbedingungen analysiert werden. Dadurch sollen auch Aussagen zur Binnendifferenzierung innerhalb eines Bundeslandes ermöglicht werden.

Ausgewählt werden je acht Ganztagsschulen in zwei Bundesländern. Neben der Charakterisierung der konkreten Schulen auf Basis der jeweiligen Homepage und der von Schulen zur Verfügung gestellten Materialen geht es schwerpunktmäßig darum, mit Akteuren der inklusiven Beschulung Expertengespräche zu führen. Konkret sollen Lehrkräfte, die an der Umsetzung eines inklusiven Bildungskonzeptes speziell für die Jahrgangsstufen 8 und 9 zuständig sind, interviewt werden, sowie die in die Förderung dieser Jugendlichen einbezogenen Fachkräfte der Schulsozialarbeit.

Die Auswertung der Interviews ermöglicht es, in Kombination mit dem Blick auf die Kontextbedingungen, Gelingensbedingungen und Barrieren für die inklusive Beschulung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf in der Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule aufzuzeigen.

Sowohl die geplante Veröffentlichung der Projektergebnisse als auch eine Fachtagung Ende 2014 verfolgen die Zielsetzung, die Erfahrungen mit inklusiven Ansätzen an Ganztagsschulen aus der Perspektive von Schule und der Kinder- und Jugendhilfe in die Breite zu transferieren. Die Erkenntnisse des Projektes sollen die Arbeit pädagogischer Fachkräfte, Schulleiter/innen, von Mitarbeiter/innen der Bildungsbehörden, der kommunalen Jugendämter und Fachkräften der Sozial- und Sonderpädagogik bundesweit unterstützen.

 

Kontakt

+49 89 62306-236
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München

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