In ihrem gleichnamigen Beitrag für die Juli-Ausgabe des Zeitpolitischen Magazins (ZpM) der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik (DGfZP) schildert DJI-Alumna Dr. Karin Jurczyk, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DGfZP sowie ehemalige Leiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik am DJI, den aktuellen Stand des von ihr mitentwickelten Konzepts eines Optionszeitenmodells und bezieht noch einmal ausführlich Position:

„Wir wollen nicht weniger als ein Gesamtkonzept statt vielfältiger Lösungen, das ein systematisch anderes Verhältnis von Erwerbs- und weiterer Arbeit mit sich bringt, ein Recht auf Zeit, das für Alle gilt, Verlässlichkeit durch einen Rechtsanspruch, Planbarkeit für den gesamten Erwerbsverlauf, einen Fokus auf Selbstbestimmung, die Absicherung der Relevanz von Care über den Lebenslauf hinweg, eine geschlechtergerechte Verteilung von Care und ein Verständnis von Solidarität, das nicht situativ, sondern biografisch angelegt ist“, so Jurczyk in ihrem ZpM-Beitrag.

Mit Blick auf die gesellschaftliche Sorgethematik, die sich durch die Corona-Krise weiter verschärft hat und die aus der „Betroffenen“-Perspektive noch immer eine weibliche Thematik ist, verweist Karin Jurczyk zudem darauf, dass Care-Zeitpolitik die Genderdimension immer mitdenken muss und dass die zeitpolitische Gestaltungsebene nicht allein den Alltag, sondern den gesamten Lebenslauf von Individuen adressieren muss.

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