Am 27.04.2021 fand ein vom Metavorhaben organisiertes Trägerforum statt. Etwa 70 Vertreterinnen und Vertreter diverser Träger aus ganz Deutschland nahmen an der digitalen Veranstaltung teil. Prof. Dr. Bernhard Kalicki, Leiter der Abteilung Kinder und Kinderbetreuung am Deutschen Jugendinstitut, begrüßte zunächst alle Teilnehmenden. Anschließend stellten drei Projekte der BMBF-Förderrichtlinie „Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit“, die sich in ihrer Forschung dem Themenkomplex „Träger“ widmen, erste Ergebnisse vor: Das Projekt TrEiKo (Träger und ihre Kitas – Träger-Einrichtungs-Kooperation im Spannungsfeld von Steuerung und Unterstützung), das Projekt SET (Segregation und Trägerschaft. Eine quantitativ-qualitative Studie zur Untersuchung von sozialer und ethnischer Entmischung in Kitas) sowie das Projekt GEN-T (Eine neue Generation von Kita-Trägern als Herausforderung für Qualität und Qualitätssicherung in der frühkindlichen Bildung und Betreuung). Diese Vorträge wurden nachfolgend in drei parallel stattfindenden Workshops vertiefend diskutiert. Workshop 1 der Projektgruppe TrEiKo bearbeitete das Thema der Steuerung in Kitas an der Schnittstelle zwischen Träger und Kita. Workshop 2 der Projektgruppe SET beschäftigte sich vor allem mit der Bedeutung der Wohnortnähe als Kriterium bei der Kitaplatzvergabe. In Workshop 3 der Projektgruppe GEN-T wurden die „neuen“ Träger und deren Besonderheiten in der vielfältigen Trägerlandschaft diskutiert. Die Diskussionsergebnisse der Workshops wurden abschließend in der Gesamtrunde gebündelt.

Nähere Informationen zu den beteiligten Projekten finden Sie unter den folgenden Links:

Die Projekte der Förderrichtlinie auf einen Blick

Die Projekte stellen sich vor

Im Rahmen der BMBF-Bildungsforschungstagung 2021 führte das Metavorhaben ein Forum zum Thema „Qualitätsentwicklung in der frühen Bildung: Beiträge der empirischen Forschung“ durch. Zwei inhaltliche Inputs dienten zunächst dazu, in das Thema einzuführen und den Rahmen der Veranstaltung zu setzen. In einem ersten Vortrag stellte Birgit Riedel, wissenschaftliche Referentin am DJI, ein Modell der Qualitätssteuerung im System der frühen Bildung vor, das unterschiedliche Handlungsebenen, Qualitätsfacetten und Akteursgruppen unterscheidet. Im zweiten Vortrag ordnete Xenia Roth, Leiterin des Referats für Grundsatzfragen der Kinderbetreuung im Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, das vorgestellte Modell aus der Perspektive der Steuerungspraxis (Governance) ein. Anschließend wurden die Erkenntnisse und Transferpotentiale von drei Forschungsvorhaben der BMBF-Förderrichtlinie „Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit“ in den Blick genommen und diskutiert. Die Referent*innen präsentierten erste Ergebnisse ihrer Forschung, die sich unterschiedlichen Handlungs- und Steuerungsebenen der Qualitätsentwicklung zuordnen lassen. Abschließend erfolgte eine Bündelung der Diskussionsergebnisse und eine zusammenfassende Reflexion der Beiträge der empirischen Forschung zur Qualitätsentwicklung in der frühen Bildung.

Zusätzlich gab es für das interessierte Tagungspublikum aus Politik, Fachpraxis und Wissenschaft die Möglichkeit, mit dem Metavorhaben auf dem virtuellen Marktplatz in den Austausch zu treten.

Nähere Informationen zur Bildungsforschungstagung finden Sie unter folgendem Link:

https://www.bildungsforschungstagung.de/

Am 06. und 07. Februar 2020 fand am DJI in München das zweite Vernetzungstreffen im Rahmen der Förderrichtlinie statt. Unter den 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren neben den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den beteiligten Projekten auch Vertreterinnen des BMBF und des Projektträgers DLR. Das übergreifende Thema der Veranstaltung „Transfer“ wurde zum einen am ersten Tag in einer Darstellung des Arbeitsstandes und des Transferkonzeptes des Metavorhabens aufgegriffen. Zum anderen wurden am zweiten Tag in zwei Vorträgen diverse Impulse zum Thema Praxistransfer gegeben, die anschließend angeregt in großer Runde diskutiert wurden. Das Vernetzungstreffen bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zudem im Rahmen unterschiedlicher Formate Gelegenheit, sich auszutauschen. Vor Beginn der Hauptveranstaltung fand ein Austausch der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Förderrichtlinie zu ihren Promotionsvorhaben statt. Zusätzlich hatten die Projekte im Rahmen einer Postersession Gelegenheit, den aktuellen Stand ihrer Forschungsvorhaben vorzustellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Programm der Veranstaltung wurde durch drei parallele Workshops zu den Themen „Datenmanagement in der qualitativen Forschung“, „Wissenschaftsmarketing“ sowie „Forschen mit Kindern – forschungsethische Herausforderungen und Grenzen“ abgerundet.

Das nächste Vernetzungstreffen wird voraussichtlich Anfang 2021 stattfinden.

 

Impressionen vom zweiten Vernetzungstreffen – eine Bildergalerie

Am 04.09.2019 trafen sich die Metavorhaben der aktuell fünf Forschungsschwerpunkte des Rahmenprogramms Empirische Bildungsforschung sowie Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Essen. Das Treffen fand auf Initiative und Einladung des Metavorhabens des Forschungsschwerpunktes „Digitalisierung im Bildungsbereich“ an der Universität Duisburg-Essen statt. Es diente der Vorstellung des eigenen Metavorhabens sowie dem Austausch über die Aufgaben, die Inhalte und das Vorgehen der einzelnen Metavorhaben. Ein besonderer Fokus lag hierbei auf dem Thema Praxistransfer.

Weitere Treffen sollen in einem jährlichen Turnus abgehalten werden. Zudem wird ein gemeinsames Forschungsforum zum Thema „Bildungsforschung und -praxis zusammenbringen: Zur Rolle von Metavorhaben in der empirischen Bildungsforschung" im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) im März 2020 in Köln stattfinden.

Nähere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten des Rahmenprogramms Empirische Bildungsforschung finden Sie unter folgendem Link: https://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/de/2136.php

Das Metavorhaben Meta-QEB präsentierte sich auf der BMBF-Bildungsforschungstagung 2019 einem interessierten Publikum aus Politik, Fachpraxis und Wissenschaft. An einem gemeinsamen Stand mit den weiteren Metavorhaben des Rahmenprogramms Empirische Bildungsforschung wurden die Förderrichtlinie „Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit“ sowie das eigene Forschungsvorhaben von Meta-QEB vorgestellt.

Nähere Informationen zur Bildungsforschungstagung finden Sie unter folgendem Link:

https://www.bildungsforschungstagung.de/

Den Beitrag der Metavorhaben des Rahmenprogramms Empirische Bildungsforschung in der Marktplatzbroschüre können Sie hier als PDF-Datei herunterladen: zur Marktplatzbroschüre

Ein Ziel des Metavorhabens Meta-QEB ist die Förderung von Kooperation und Vernetzung zwischen den zehn Forschungsvorhaben der BMBF-Förderrichtlinie „Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit“. Um diese Kooperation und Vernetzung anzustoßen, fand am 31. Januar und 01. Februar 2019 am DJI in München das erste Vernetzungstreffen im Rahmen der Förderrichtlinie statt. An diesem Treffen nahmen 45 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen des BMBF und des Projektträgers teil. Nach Grußworten von Institutsleiter Thomas Rauschenbach und Referatsleiterin Antje Scharsich vom BMBF führte DJI-Abteilungsleiter und Projektleiter des Metavorhabens, Bernhard Kalicki, mit dem Meta-QEB-Team durch die Veranstaltung. Die zehn Projekte der Förderrichtlinie hatten unter anderem die Gelegenheit, ihr Forschungsvorhaben vorzustellen und sich miteinander auszutauschen. Zudem erfolgte am 01. Februar ein Input zum Thema Forschungsdatenmanagement durch Frau Porzelt vom DIPF.

Durch dieses gelungene erste Treffen ist der Grundstein für die Vernetzung und Kooperation der einzelnen Projekte gelegt. Weitere Vernetzungstreffen werden voraussichtlich im jährlichen Rhythmus stattfinden.

 

Impressionen vom ersten Vernetzungstreffen – eine Bildergalerie