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Bildungsübergänge

Von der Kita in die Grundschule, dann in weiterführende Schulen, in Ausbildung oder Studium und schließlich in den Beruf: Das deutsche Bildungssystem ist von zahlreichen Übergängen geprägt. Sie eröffnen Chancen, bergen aber zugleich das Risiko von Brüchen, Verzögerungen oder Ausgrenzung. Oft werden soziale Ungleichheiten an diesen Schnittstellen verschärft, statt abgebaut. Wie sich Bildungsübergänge chancengerechter gestalten lassen, ist ein zentrales Forschungsthema des Deutschen Jugendinstituts.

Anschlüsse schaffen, Brüche im Bildungsweg überwinden

Soziale Ungleichheiten werden an den Übergängen des deutschen
Bildungssystems eher verfestigt als abgebaut. Welche Reformen erforderlich sind, analysieren die Bildungsforscherinnen Birgit Reißig und Susan Seeber anhand aktueller Forschungsergebnisse.

„Faire Chancen schafft man früh“

Bundesbildungsministerin Karin Prien spricht im Interview darüber, wie sie mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will, welche Potenziale sie im neuen Zuschnitt ihres Ministeriums sieht – und warum sie derzeit neuen politischen Reformwillen erkennt.

Videointerview mit DJI-Forscherin Birgit Reißig

Wie sich soziale Ungleichheiten im Bildungssystem besser ausgleichen lassen, schildert DJI-Bildungsforscherin Birgit Reißig in Folge 11 der Videoreihe Perspektiven.

Den Schulstart gut vorbereiten

Entscheidende Grundlagen für den Bildungserfolg werden schon vor der Einschulung gelegt. Bildungsforscherin Susanne Lochner zeigt auf, inwiefern frühe Kompetenzmessungen helfen können, Förderbedarfe rechtzeitig zu erkennen und Kinder gezielt zu unterstützen.

„Eine inklusive Schule nimmt alle Kinder des Sprengels auf“

Beim Schuleintritt stoßen Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf noch immer auf Barrieren. Im Interview erläutert der Bildungsforscher Markus Gebhardt von der LMU München, warum das Förder­schulsystem problematisch ist und wie Inklusion gelingen kann.

Weichenstellung nach der Grundschule

Wie sich Benachteiligungen am Übergang auf die weiterführende Schule abbauen und die hohen Bildungsziele sozioökonomisch benachteiligter Familien besser nutzen lassen, beschreiben die DJI-Wissenschaftlerinnen Mirjam Weis und Christine Steiner.

Früher Arbeitserfahrungen erleichtern Berufseinstieg

Nebenjobs, Praktika, Ehrenamt: Jugendliche, die schon während der Schulzeit nebenbei arbeiten, finden schneller ihren Weg in die berufliche Bildung als Gleichaltrige ohne entsprechende Erfahrungen, zeigen Auswertungen des AID:A-Surveys.

Engpass Ausbildung

Mehr junge Menschen suchen einen Ausbildungsplatz, doch das Angebot geht zurück. Für den Übergang ins Berufsleben wird Unterstützung für Jugendliche und Betriebe wichtiger – und muss gezielt weiterentwickelt werden, fordert Hubert Ertl vom Bundesinstitut für Berufsbildung.

Inklusive berufliche Bildung regional verankern

Junge Menschen mit Behinderungen stoßen beim Übergang in den regulären Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt auf zahlreiche Hürden. Warum Kommunen großen Einfluss auf die Entwicklung von inklusiven Strukturen haben, legen die Forschenden Philipp Reimann, Frank Tillmann und Theresa Prenzel dar. 

Zukunftsperspektiven vor Ort schaffen, Fachkräfte sichern

Strukturschwache Regionen und Kommunen nutzen datenbasiertes Bildungsmanagement und systematisches Monitoring, um Bildungswege stringent zu gestalten und der Abwanderung von jungen Menschen frühzeitig entgegenzuwirken.

Forschungsmagazin DJI Impulse: „Bildung ohne Barrieren“

Von der Kita bis zum Berufseinstieg: Warum sich soziale Benachteiligungen an den Schnittstellen des Bildungs­systems häufig verschärfen, analysieren DJI-Forschende und Partner im Forschungsmagazin DJI Impulse.