Publikationen

Jung sein, mobil sein

Deutsches Jugendinstitut (Hrsg.): Tully, Claus J. (2002):
Jung sein, mobil sein. Die Beherrschung des Raumes ist notwendig für eine eigenständige Lebensführung.
In: Frankfurter Rundschau, H. 304 (31.12.2002), S. 18

Für die Jugendsoziologie ist Jugend eine Lebensphase, in der es darum geht, sich zu verorten und
sein Leben mit dem anderer zu synchronisieren. Dies hat viel mit Mobilität zu tun. Die Teilhabe
Jugendlicher an den unterschiedlichen sozialen Bezügen setzt heutzutage Mobilität und
Kommunikation voraus.
Der Jugendalltag findet in sozialen Räumen statt, und Aufwachsen
schließt notwendig ein Pendeln zwischen Orten ein. Die Orte
beziehungsweise (öffentlichen) Räume sind für Heranwachsende
sowohl Mittel als auch Ziele. Wege zur Schule, zum
Ausbildungsplatz oder Vereinshaus führen über Straßen und
Plätze, die in dieser Hinsicht Mittel darstellen. Zugleich geben sie
Gelegenheit zur Selbstinszenierung, sind also Ziele der sich
bewegenden Jugendlichen.


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