Publikationen

Kollegiale Fremdevaluation in der Kinder- und Jugendhilfe


Projekt eXe (Hrsg.) (2008):
Kollegiale Fremdevaluation in der Kinder- und Jugendhilfe. Perspektiven für ein neues Konzept. Deutsches Jugendinstitut
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Mit dem Konzept der „kollegialen Fremdevaluation“ eröffnet das Projekt eXe neue Perspektiven in der Kinder- und Jugendhilfe zum Nachweis ihre Leistungsfähigkeit: Evaluationen werden von Fachkräften aus dem selben Handlungsfeld durchgeführt, die jedoch für den jeweiligen Gegenstand der Bewertung nicht verantwortlich sind. Damit wird der „Blick von Außen“ genutzt unter größtmöglicher Wahrung der Fachlichkeit und unter Einbindung der im jeweiligen Feld bereits vorhandenen Expertise. Es ist der Versuch, sowohl die potenzielle „Betriebsblindheit“ von Selbstevaluationen der unmittelbar agierenden Fachkräfte als auch den tendenziell begrenzten Blickwinkel von Fremdeinschätzungen der externen EvaluationsexpertInnen zu vermeiden.
In der neuen eXe-Broschüre zur Kollegialen Fremdevaluation werden die Ergebnisse zweier Tagungen zum Thema zusammengefasst. Ulrike Berg-Lupper und Christian Lüders stellen Eckpunkte für ein Konzept der kollegialen Fremdevaluation vor, das Strukturelemente benennt (bspw. steuernde Koordinierungsinstanz) und Verfahrensschritte beschreibt. Des weiteren setzt sich Joachim Merchel mit der Frage auseinander, auf welche Weise kollegiale Fremdevaluationen in der Jugendhilfe institutionell verankert werden könnten. Ein Praxisbeispiel geht dem Verhältnis „Kollegialität“ und „Fremdheit“ bei wechselseitigen Begehungen im Prozess der Qualitätsentwicklung nach.


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