20 Jahre Forschungsverbund DJI/TU Dortmund

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am DJI und der TU Dortmund kooperieren seit zwei Jahrzehnten erfolgreich bei der Sozial-, Bildungs- und Jugendhilfeforschung

13. Oktober 2022 -

Vor 20 Jahren wurde der Forschungsverbund DJI/TU Dortmund als Kooperation zwischen dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) mit Sitz in München und der Technischen Universität Dortmund gegründet. Seit dem Jahr 2002 hat die Forschungseinrichtung, an der heute 27 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und 2 Verwaltungsangestellte arbeiten, über 60 Forschungsprojekte und Fachveranstaltungen durchgeführt. Zum Themenspektrum des Forschungsverbunds gehören, Hilfen zur Erziehung, Familie und Frühe Hilfen, Kindertagesbetreuung, Kinder- und Jugendarbeit, freiwilliges Engagement, Kooperation Jugendhilfe und Schule sowie Personal und Qualifikation.

„Es ist beachtlich, mit wie viel Kompetenz und Engagement zahlreiche junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Forschungsverbund immer wieder weiterentwickelt haben, obwohl sie immer nur befristet angestellt werden konnten“, sagt der wissenschaftlicher Leiter des Forschungsverbunds und ehemaliger DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, der auch dessen Gründung initiiert hatte. Seit dem Jahr 2021 führt ein Team aus vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Geschäfte des Forschungsverbunds: Karin Beher und Mirja Lange, die die Sozial- und Jugendforschung verantworten, sowie Dr. Thomas Mühlmann und Dr. Christiane Meiner-Teubner, die die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) leiten.

Die Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gehörte von Anfang an dazu

Die AKJStat ist das größte und am längsten geförderte Projekt des Forschungsverbunds im Bereich der datenbasierten Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Sie analysiert die Ergebnisse der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik sowie angrenzender Statistiken und bringt diese in die fachwissenschaftlichen Diskussionen ein. Ein weiteres zentrales Projekt ist die in Kooperation mit der am DJI angesiedelten „Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF)“, die seit dem Jahr 2014 regelmäßig das „Fachkräftebarometer Frühe Bildung“ veröffentlicht. Es liefert auf Basis amtlicher Daten Informationen über Personal, Arbeitsmarkt, Erwerbssituation sowie Qualifizierung in der Kindertagesbetreuung. Seit dem Jahr 2019 führt der Forschungsverbund zudem zusammen mit dem DJI-Projekt „Entwicklung von Rahmenbedingungen in der Kindertagesbetreuung“ (ERiK) die jährliche Berichterstattung zum Gute-KiTa-Gesetz durch.

Rund 28 Millionen Euro hat der Forschungsverbund seit seinem Bestehen eingeworben. Dazu tragen hauptsächlich die Fördermittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen bei. Räume und Grundausstattung stellt die TU Dortmund zur Verfügung.


Forschungsverbund DJI/TU DortmundArbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat)Fachkräftebarometer Frühe Bildung


Kontakt
Agathe Tabel
Forschungsverbund DJI/TU Dortmund
0231/755-6583
agathe.tabel@tu-dortmund.de

Uta Hofele
Abteilung Medien und Kommunikation
089/62306-446
hofele@dji.de