Ungenutztes Homeoffice-Potenzial

Eine aktuelle Studie zeigt, dass 56 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland von zuhause aus arbeiten könnten

Foto: shutterstock

05. Juni 2020 -

Die Frage, wie viele Erwerbstätige in Deutschland grundsätzlich von zuhause aus arbeiten können, hat mit der COVID-19 Krise aufgrund der ökonomischen und politischen Implikationen hohe Bedeutung erhalten. Denn nur die Möglichkeit, den Arbeitsplatz nach Hause verlegen zu können, machte es möglich die wirtschaftliche Aktivität aufrecht zu erhalten und gleichzeitig gesundheitliche Risiken während der Pandemie zu vermeiden. Bisher hatte die Frage nach der Machbarkeit von Homeoffice in der Forschung kaum Relevanz und der aktuelle Umfang war vor der Pandemie für die deutsche Arbeitswelt kaum vorstellbar.

Die nun vorgelegte Studie zu Deutschlands Potenzial für Homeoffice von Jean-Victor Alipour, Oliver Falck und Simone Schüller zeigt auf, dass insgesamt 56 Prozent der Erwerbstätigen zumindest teilweise oder zeitweise ihre beruflichen Tätigkeiten von zuhause erledigen können. Weniger als die Hälfte von ihnen hatte bereits vor der COVID-19 Krise Erfahrung mit Homeoffice.

 

Weitere Informationen zur Studie

Alipour, Jean-Victor; Falck, Oliver; Schüller, Simone: “Homeoffice während der Pandemie und die Implikationen für eine Zeit nach der Krise”, ifo Schnelldienst 2020, 73, Nr. 07, 30-36

Studie als IZA Diskussionspapier No. 13152 „Germany’s Capacities to Work from Home“ von Jean-Victor Alipour, Oliver Falck und Simone Schüller

CESifo Working Paper No. 8227 „Germany’s Capacities to Work from Home“ von Jean-Victor Alipour, Oliver Falck und Simone Schüller

Kontakt

Dr. Simone Schüller
Wissenschaftliche Referentin, Abteilung „Familie und Familienpolitik“
Tel 089 62306-242
schueller@dji.de

Marion Horn Abteilung
Medien und Kommunikation
horn@dji.de

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