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Veranstaltung

Kinder psychisch kranker Eltern brauchen Aufmerksamkeit

V.l.n.r.: Prof. Dr. Sabine Walper (DJI), Dr. Miriam Saati (BMFSFJ), Dr. med. Heidrun Thaiss (BZgA) und Dr. Thomas Stracke (BMG); Foto: A. Wagenzik
24. Januar 2017 -

Wenn Eltern an einer Erkrankung wie Depressionen oder Sucht leiden, sind nicht nur sie betroffen, sondern häufig auch die Entwicklungsbedingungen der Kinder. Schätzungsweise sind es 500.000 bis 600.000 Säuglinge und Kleinkinder mit betroffenen Elternteilen, die in Deutschland leben. Professionelle oder ehrenamtliche Begleitungen können helfen, die Chancen auf ein gesundes Aufwachsen zu erhöhen. Oft kommen jedoch auch die Begleitungen selber an ihre Grenzen. Prof. Dr. Sabine Walper, Forschunsdirektorin am Deutschen Jugendinstitut und Kooperationspartner der BZgA im NZFH erläutert: „Viele Netzwerke beschäftigen sich damit, wie die Versorgung von Familien mit psychisch kranken Eltern gelingen kann. Allerdings sind die Akteure der Frühen Hilfen damit häufig überfordert.“

Eine Fachtagung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen thematisierte daher Ende Januar die „Interdisziplinäre Versorgung von Kindern psychisch kranker Eltern aus Sicht der Frühen Hilfen“. Die Grundlage der Tagung bildete ein Eckpunktepapier des NZFH.

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