DJI auf 50. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Leipzig stark vertreten
Auf dem Jubiläumskongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, die seit 1904 zum 50. Mal tagte, nutzten 2.800 Teilnehmende verschiedener Disziplinen die Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Mit dabei waren auch zahlreiche Forscherinnen und Forscher des Deutschen Jugendinstituts. Auf dem Symposium über geteilte Betreuungsarrangements nach einer Trennung der Eltern, das die stellvertretende DJI-Direktorin Prof. Dr. Sabine Walper leitete, stellte Dr. Alexandra Langmeyer (DJI) in Zusammenarbeit mit Christine Entleitner-Phleps (DJI) das kontrovers diskutierte Wechselmodell im Lichte von Daten des AID:A-Surveys vor. Auch im Rahmen des Symposiums zu aktuellen Befunden der Väterforschung – Chair: Dr. Andreas Eickhorst (DJI) – waren AIDA-Daten die Grundlage für den DJI-Väterreport, dessen Ergebnisse Alexandra Langmeyer gemeinsam mit Xuan Li (DJI) präsentierte. Die Beiträge von Christoph Liel (DJI) legten den Fokus auf Väter von Kleinkindern in belasteten Familien und die Sensitivität beim Erkennen von kindlichen Emotionen. Die Frage, welche Belastungsfaktoren für das Misshandlungsrisiko eine besonders bedeutende Rolle spielen, stand im Zentrum eines Vortrags, den Andreas Eickhorst zur Kooperationsstudie KiD 0-3 hielt, an der u.a. Alexandra Sann (DJI) und Dr. Andrea Schreier (DJI) beteiligt waren. Die Leiterin des Expertise- und Forschungszentrums Adoption am DJI, Dr. Ina Bovenschen, gab im Symposium über Pflegekinder und -eltern einen Überblick über förderliche und hinderliche Faktoren für die Entwicklung von Pflegekindern. Dr. Ruth Festl (DJI) referierte über verschiedene Verhaltensweisen bei der Beobachtung von Cybermobbing. Und die Sprachentwicklung mehrsprachiger Kinder im Vorschulalter stand im Fokus des Symposiums, das Dr. Katarina Groth (DJI) verantwortete.