Sozial- und Bildungsplanung der Kommunen

Durch gemeinsame Planungsprozesse können die Steuerungsinstrumente kommunaler Verwaltungen voneinander profitieren

04. Juni 2020 -

Die Verwaltungen von Städten und Landkreisen haben grundsätzlich den Auftrag, die Organisationsstrukturen der jeweiligen Verwaltungen weiterzuentwickeln und Planungsprozesse zu optimieren. Unter den Bedingungen eines permanenten Wandels der ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Lebensbedingungen müssen Kommunen für ihre Bürgerinnen und Bürger attraktiv und zukunftsfähig gestaltet werden. Dazu identifizieren und analysieren sie Veränderungsprozesse, um im Bedarfsfall schnell auf neue Anforderungen reagieren können. Sozialplanung sowie Bildungsplanung sind hierbei Querschnittsaufgaben mit ähnlichen Planungsprozessen.

Wie diese Zusammenarbeit hinsichtlich der Konzepte der (integrierten) Sozialplanung und des kommunalen Bildungsmanagements genauer aussieht, thematisieren die Beiträge der aktuelle Ausgabe TransMit plus „Kommunale Planungsprozesse unter dem Fokus Bildung“.

Der Mannheimer Stadtsoziologe und Sozialplaner Walter Werner beschreibt in seinem Beitrag die Methoden und Standards integrierter Sozialplanung und Sozialberichterstattung und zeigt Schnittstellen zum kommunalen Bildungsmonitoring und -management auf.

Zwei Beiträge mit Beispielen aus Thüringer Kommunen bieten Einblicke in die Praxis: Christiane Maurer, Planungskoordinatorin für Integrierte Sozialplanung aus dem Landkreis Sömmerda und Stefanie Teichmann, Bildungsmanagerin im Team Integrierte Sozialplanung der Stadt Jena, stellen in dieser Ausgabe vor, wie das kommunale Bildungsmanagement strukturell in eine Stabsstelle für Integrierte Sozialplanung eingebunden werden kann und welcher Mehrwert sich hieraus ergibt.

Um zu ermitteln, wie integrierte Sozialplanungsprozesse in mitteldeutschen Kommunen umgesetzt werden und welche Rolle dabei Bildungsthemen spielen, wurde im Juli und August 2019 eine Online-Erhebung durchgeführt. Sarah Beierle, wissenschaftliche Referentin des Deutschen Jugendinstituts (DJI) in Halle fasst die Rückmeldungen von vierzehn Kommunen zusammen.

Wie eine gelungene Zusammenarbeit von kommunalen Planungsbereichen sowie ein idealtypischer Prozess einer Bildungsplanung aussehen könnte, beschreibt Jenny Richter, Leiterin der Transferagentur Mitteldeutschland.

Das Projekt TransMit ist am Deutschen Jugendinstitut (DJI) in Halle und Leipzig angesiedelt und ist Teil der Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Perspektive Kommunales Bildungsmanagement, Kommunale Planungsprozesse unter dem Fokus Bildung, TransMitPlus
Transferagentur Mitteldeutschland für Kommunales Bildungsmanagement – TransMit
Kontakt

Katharina Sydow
Marketing/Öffentlichkeitsarbeit, TransMit – Transferagentur
Mitteldeutschland für Kommunales Bildungsmanagement, DJI
Tel.: 0345/68178-63
sydow@dji.de

Marion Horn
Abteilung Medien und Kommunikation
horn@dji.de

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