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Thema Adoption in der Diskussion

Deutsches Jugendinstitut sieht Reformbedarf

25. Juli 2017 -

Im Auftrag des Familienministeriums hat das „Expertise- und Forschungszentrum Adoption (EFZA)“ am Deutschen Jugendinstitut eine <link medien-und-kommunikation news article expertise-und-forschungszentrum-adoption-efza-am-dji-legt-bestandsaufnahme-zum-deutschen-adoption.html>Bestandsaufnahme zu den Adoptionsverfahren in Deutschland erarbeitet. Ein dringend notwendiger Schritt, wenn man bedenkt, dass die letzte große Adoptionsreform 1976 stattfand. Das DJI sieht Handlungsbedarf, wie auch Dr. Heinz Kindler, Leiter der DJI-Fachgruppe „Familienhilfe und Kinderschutz“ und Mitglied des von Bundesjustizminister Heiko Maas eingesetzten Arbeitskreises Abstammungsrecht, gegenüber 3SAT Nano klarstellt.

Beispielsweise hätten ausländische Studien gezeigt, dass die Offenheit von Adoptionen, bei der Kinder Kontakt zu ihren leiblichen Eltern haben, in der Regel dem Wohl der Kinder dient. Auch gebe es aus wissenschaftlicher Sicht keine Bedenken, wenn gleichgeschlechtliche Paare ein Kind adoptieren. Zudem könne die Regierung bei der Vermittlung von Adoptionen nachbessern. Beispielsweise gibt es derzeit keine verbindlichen Standards für die Überprüfung der Eignung der Eltern.

Weitere Informationen

www.dji.de/efza