Apps für Kinder: Die Strategien hinter scheinbar kostenlosen Spielen
Eine neue Trendanalyse des DJI zeigt auf, wie manche Apps Kinder an sich binden und was sie so profitabel macht

Unter Kindern sind Apps beliebt und weit verbreitet – insbesondere die sogenannten Free-to-Play-Spiele. Ihr Vermarktungsmodell können die jungen Nutzerinnen und Nutzer jedoch kaum durchschauen: Die Spiele locken zunächst mit kostenlosem Zugang und drängen erst später durch den Einsatz von virtuellen Währungen zum Kauf von Zusatzinhalten.
Das Projekt „Apps für Kinder“ am Deutschen Jugendinstitut (DJI) hat die Mechanismen der Free-to-play-Spiele untersucht und die Ergebnisse in einer neuen Trendanalyse zusammengefasst. Diese beschreibt, wie die Spiele aufgebaut sind, wie sie die Spielerinnen und Spieler an sich binden und warum sie so profitabel sind. Unter anderem wird dies anhand einer App veranschaulicht, die das DJI für die Datenbank „Apps für Kinder“ untersucht hat. Darüber hinaus bietet die Trendanalyse einen Überblick über das Genre der „Casual Games“ (Gelegenheitsspiele) und beschreibt, wie ein vernünftiger Umgang mit digitalen Medien vermittelt werden kann.
Die erste Trendanalyse des DJI-Projekts „Apps für Kinder“ ist im März 2017 erschienen. Sie gibt einen Überblick über App-Angebote und stellt Genres vor, die im Bereich der Mobilspiele prägend sind. Dabei werden insbesondere Kreativ-Apps positiv hervorgehoben.
Bei der Auswahl sinnvoller Softwareangebote für Kinder unterstützt die „Datenbank Apps für Kinder“. Über eine Suchmaske können Rezensionen zu mehr als 500 Apps aufgerufen werden.
Downloads
Trendanalyse Nr.2 (PDF)
Trendanalyse Nr.1 (PDF)
Kontakt
Dr. Marc Urlen
089 62306-172
urlen@dji.de
Zum DJI-Projekt „Apps für Kinder“