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Fachkongress zieht Bilanz: Kinder- und Jugendarbeit stärker in den Fokus rücken

29. September 2016 -

Die digitalen Medien, Rechtspopulismus oder die Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen – all dies sind Themen, die die Kinder- und Jugendarbeit herausfordern. Angesichts der zahlreichen Aufgaben sei es notwendig, sich stärker zu solidarisieren und mit einer Stimme zu sprechen, forderte die Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings Lisi Maier auf dem zweiten bundesweiten Fachkongress Kinder- und Jugendarbeit, der vom 26. bis 28. September auf dem Campus der Universität Dortmund stattfand. Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, forderte die Kinder- und Jugendarbeit auf, sich zu repolitisieren. Über 1.500 hauptberufliche und freiwillige Mitarbeiter/innen, Studierende, Wissenschaftler/innen und Vertreter/innen einschlägiger Institutionen sowie aus Politik und Verwaltung nutzten die Gelegenheit, in Dortmund über Gegenwart und Zukunft des Arbeitsfeldes zu diskutieren. „Der Kongress ist zu Ende, aber die Diskussionen gehen weiter“, fasste Prof. Dr. Thomas Rauschenbach aus Veranstaltersicht die Aufbruchstimmung abschließend zusammen. Organisiert wurde der Kongress vom Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut/Technische Universität Dortmund.