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Unterstützung für Familien mit komplexem Hilfebedarf koordinieren

07. Juli 2016 -

Zur Verbesserung des Kinderschutzes ist eine stärkere Verzahnung der Bereiche Gesundheitsversorgung einerseits sowie Kinder- und Jugendhilfe andererseits erforderlich, die im Prinzip auch von allen Beteiligten begrüßt wird. Ob und wie diese Kooperation zwischen den beteiligten Einrichtungen und Berufssystemen gelingt, darüber sprach Dr. Mike Seckinger in Leipzig auf dem Fachkongress „Psychische Erkrankung und Sucht – passende Hilfen für betroffene Familien“. Eingeladen hatte die Vereinigung der „Kinderschutz-Zentren“ 200 Fach- und Leitungskräfte der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe, medizinisch-therapeutischer Einrichtungen sowie Ärztinnen und Ärzte aus dem gesamten Bundesgebiet. Mike Seckinger, Leiter der DJI-Fachgruppe Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe, ging sowohl in seinem Vortrag als auch im Interview mit dem Veranstalter auf die derzeitige institutionelle Versorgungslage für Familien mit komplexem Hilfebedarf ein, wies auf Mängel hin und formulierte Entwicklungslinien.