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Betreuungsgeld: Christian Alt bei Expertenanhörung im Bayerischen Landtag

21. März 2016 -

Bei einer Anhörung im Sozialausschuss ist das von der Staatsregierung geplante bayerische Betreuungsgeld beim überwiegenden Teil der geladenen Experten auf Ablehnung gestoßen. Neben Vertreterinnen und Vertretern des Landesfrauenrates und des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter wertet auch Dr. Christian Alt (DJI) die Einführung des bayerischen Landesbetreuungsgeldes kritisch. Untersuchungen des DJI zeigen, dass die monatliche Zahlung von 150 Euro einerseits von Geringverdienern und Familien mit Migrationshintergrund zur Aufbesserung des Einkommens genutzt, wobei gerade Kinder aus diesen Haushalten oft die Förderung in Kitas bräuchten. Zum anderen beantragten berufstätige Besserverdiener die staatliche Leistung, um damit ein Au-pair-Mädchen oder den Besuch einer privaten Kita mitzufinanzieren. Das DJI liefert seit 2010 Informationen für die jährlichen Berichte zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes, die das Bundesfamilienministerium herausgibt. Ergänzend führt es bundesweite Elternbefragungen für die sogenannten DJI-Länderstudien durch, die detailliert Auskunft über die Betreuungswünsche der Eltern geben.

Datenbericht Betreuungsgeld