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Bessere Unterstützung für Kleinkinder von psychisch kranken Eltern

15. März 2016 -

In Deutschland leben etwa 570.000 Säuglinge und Kinder im Alter bis drei Jahre mit Entwicklungsrisiken, weil ihre Eltern psychisch erkrankt sind. Notwendige Unterstützungsangebote sind meist unzureichend und lückenhaft. Das neue Eckpunktepapier zum Thema „Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen in den Frühen Hilfen“, das vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) herausgegeben wurde und von 25 Fachgesellschaften und Institutionen unterstützt wird, beschreibt die aktuelle Situation und gibt Empfehlungen. Die „Frühen Hilfen“ bilden auch einen Themenschwerpunkt auf dem Public Health-Kongress „Armut und Gesundheit“, der am 17. und 18. März 2016 in Berlin stattfindet. Ernst-Uwe Küster (NZFH/DJI) eröffnet das Fachforum mit einem Vortrag über den Aufbau von kommunalen Netzwerkstrukturen in den Frühen Hilfen. Dr. Andreas Eickhorst (NZFH/DJI) referiert über Väter in den Frühen Hilfen. Das NZFH ist ein 2007 gestartetes Kooperationsprojekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit dem Deutschen Jugendinstitut und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.