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1,3 Millionen junge Erwachsene in Deutschland ohne Berufsabschluss

09. Dezember 2015 -

Zu ihnen zählen vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund, junge Menschen aus bildungsfernen Familien, alleinerziehende junge Frauen, aber auch zunehmend Schülerinnen und Schüler mit psychosozialen Belastungen und gesundheitlichen Problemen, sagte Dr. Tilly Lex (DJI) gegenüber der taz. „Generell sollte bei diesen Jugendlichen die sensible Phase des Übergangs von der Schule in eine Ausbildung oder den Beruf längerfristig begleitet werden“, wünscht sich die Übergangsforscherin. Auch seien Institutionen wichtig, die helfen, mit Erfahrungen des Scheiterns wie Ausbildungsabbrüchen umzugehen. Daher begrüßt sie das neue Modell der „assistierten Ausbildung“, das Jugendliche und Betriebe in der Ausbildung unterstützt. Nur so seien die in dieser Gruppe sehr hohen Abbruchquoten zu vermeiden.