Aufwachsen in Deutschland heute: Prof. Dr. Sabine Walper präsentiert erste Befunde des DJI-Surveys AID:A II
Jedes vierte Kind, das vorschulisch einen Ganztagsplatz in einer Kindertageseinrichtung hatte, ist in den ersten beiden Grundschulklassen nur noch bis maximal 14 Uhr betreut. So geraten viele Familien in ein Vereinbarkeitsdilemma nach der Einschulung. Dies ist eines der ersten Ergebnisse des DJI-Surveys AID:A II, die die stellvertretende DJI-Direktorin Prof. Dr. Sabine Walper auf dem Berliner Abend der DJI-Jahrestagung 2015 vorstellte. Weitere Themen, die überwiegend auch in der Broschüre „Aufwachsen in Deutschland heute“ zusammengefasst sind, waren der Auszug junger Menschen aus dem Elternhaus, das Wohlbefinden von Kindern in der Pubertätsphase, der Bildungserfolg junger Menschen in Zuwandererfamilien, das Aufwachsen in Trennungsfamilien und die veränderten Geschlechterrollen in der Familie. So zählen heute gut 15 Prozent der Väter mit Kindern bis zum mittleren Grundschulalter zu den aktiven Vätern. Diese sind deutlich zufriedener als andere Väter, wenn es um die gemeinsam verbrachte Zeit mit ihren Kindern geht. Überwiegend unzufrieden sind sie jedoch – wie andere Väter auch –, dass zu wenig Zeit für die Partnerschaft bleibt.
Vortragsfolien
Jedes vierte Kind, das vorschulisch einen Ganztagsplatz in einer Kindertageseinrichtung hatte, ist in den ersten beiden Grundschulklassen nur noch bis maximal 14 Uhr betreut. So geraten viele Familien in ein Vereinbarkeitsdilemma nach der Einschulung. Dies ist eines der ersten Ergebnisse des DJI-Surveys AID:A II, die die stellvertretende DJI-Direktorin Prof. Dr. Sabine Walper auf dem Berliner Abend der DJI-Jahrestagung 2015 vorstellte. Weitere Themen, die überwiegend auch in der Broschüre „Aufwachsen in Deutschland heute“ zusammengefasst sind, waren der Auszug junger Menschen aus dem Elternhaus, das Wohlbefinden von Kindern in der Pubertätsphase, der Bildungserfolg junger Menschen in Zuwandererfamilien, das Aufwachsen in Trennungsfamilien und die veränderten Geschlechterrollen in der Familie. So zählen heute gut 15 Prozent der Väter mit Kindern bis zum mittleren Grundschulalter zu den aktiven Vätern. Diese sind deutlich zufriedener als andere Väter, wenn es um die gemeinsam verbrachte Zeit mit ihren Kindern geht. Überwiegend unzufrieden sind sie jedoch – wie andere Väter auch –, dass zu wenig Zeit für die Partnerschaft bleibt.