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Expertise- und Forschungszentrum für Adoption am Deutschen Jugendinstitut eingerichtet

Ein Kind zur Adoption freizugeben ist eine ebenso weitreichende Entscheidung wie die, ein Kind zu adoptieren. Erfahrungen in Praxis und Rechtsprechung haben jedoch gezeigt, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um Adoptionsverfahren besser zu fördern und zu unterstützen. Mit der Einrichtung des Expertise- und Forschungszentrums Adoption (EFZA) am Deutschen Jugendinstitut möchte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Rechte der Adoptionsfamilien stärken, das Adoptionsrecht dauerhaft vereinfachen und die Verfahren transparent gestalten. Das EFZA dient der bundesweiten interdisziplinären Vernetzung von Wissenschaft und Fachpraxis, um die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Vermittlungspraxis zu bilanzieren und in entsprechenden Workshops zu diskutieren. Das DJI arbeitet hierzu den nationalen und internationalen Stand der Forschung auf und wird sowohl Vermittlungsstellen als auch Adoptionsfamilien eingehend zum Thema befragen.
Kontakt: Dr. Ina Bovenschen (DJI)
zur Pressemitteilung

02. November 2015 -

Ein Kind zur Adoption freizugeben ist eine ebenso weitreichende Entscheidung wie die, ein Kind zu adoptieren. Erfahrungen in Praxis und Rechtsprechung haben jedoch gezeigt, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um Adoptionsverfahren besser zu fördern und zu unterstützen. Mit der Einrichtung des Expertise- und Forschungszentrums Adoption (EFZA) am Deutschen Jugendinstitut möchte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Rechte der Adoptionsfamilien stärken, das Adoptionsrecht dauerhaft vereinfachen und die Verfahren transparent gestalten. Das EFZA dient der bundesweiten interdisziplinären Vernetzung von Wissenschaft und Fachpraxis, um die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Vermittlungspraxis zu bilanzieren und in entsprechenden Workshops zu diskutieren. Das DJI arbeitet hierzu den nationalen und internationalen Stand der Forschung auf und wird sowohl Vermittlungsstellen als auch Adoptionsfamilien eingehend zum Thema befragen.
Kontakt: Dr. Ina Bovenschen (DJI)
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