Großeltern als Kinderbetreuer
Vielerorts bleiben Kindertagesstätten in der vierten Woche geschlossen, auch, wenn die Verhandlungen im Kita-Streik jüngst wieder aufgenommen wurden. In dieser Situation suchen berufstätige Eltern verstärkt Betreuungshilfe bei den Großeltern. „Enkel und Großeltern lieben und schätzen sich“, sagt Dr. Walter Bien, Abteilungsleiter des Zentrums für Dauerbeobachtung und Methoden im Deutschen Jugendinstitut in einem Beitrag der Deutschen Welle: „Wenn Enkel innerhalb von 15 Minuten zu ihren Großeltern kommen können, springen diese in fünfzig Prozent der Fälle ein.“ Doch die Lebensrealität sieht oft anders aus: Viele Familien wohnen inzwischen weit auseinander, so dass nur ein Drittel der Kinder tatsächlich von den Großeltern betreut werden. Auch stünden viele Großeltern noch aktiv im Berufsleben und könnten oder wollten sich deshalb nicht so aktiv um ihre Enkel kümmern. „Seit Jahren verändert sich die Betreuungsquote der Großeltern nicht“, resümiert Walter Bien die Ergebnisse der Studie „Aufwachsen in Deutschland Alltagswelten“.
Vielerorts bleiben Kindertagesstätten in der vierten Woche geschlossen, auch, wenn die Verhandlungen im Kita-Streik jüngst wieder aufgenommen wurden. In dieser Situation suchen berufstätige Eltern verstärkt Betreuungshilfe bei den Großeltern. „Enkel und Großeltern lieben und schätzen sich“, sagt Dr. Walter Bien, Abteilungsleiter des Zentrums für Dauerbeobachtung und Methoden im Deutschen Jugendinstitut in einem Beitrag der Deutschen Welle: „Wenn Enkel innerhalb von 15 Minuten zu ihren Großeltern kommen können, springen diese in fünfzig Prozent der Fälle ein.“ Doch die Lebensrealität sieht oft anders aus: Viele Familien wohnen inzwischen weit auseinander, so dass nur ein Drittel der Kinder tatsächlich von den Großeltern betreut werden. Auch stünden viele Großeltern noch aktiv im Berufsleben und könnten oder wollten sich deshalb nicht so aktiv um ihre Enkel kümmern. „Seit Jahren verändert sich die Betreuungsquote der Großeltern nicht“, resümiert Walter Bien die Ergebnisse der Studie „Aufwachsen in Deutschland Alltagswelten“.