Wie Förderprogramme gestaltet sein müssen, damit sie diejenigen ansprechen, die in politischen Prozessen unterrepräsentiert sind, haben Forschende der Arbeitsstelle europäische Jugendpolitik am DJI untersucht.
Jugend
Die Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein ist eine des Umbruchs und der Übergänge: Identitätsfindung, Pubertät, erste große Liebe, die Abnabelung vom Elternhaus, das Ende der Schulzeit, der Einstieg in den Beruf, politische Orientierung und das Erreichen des Wahlalters sind nur einige Stichworte hierzu. Wie gut Jugendliche diese bedeutsame und kritische Lebensphase bewältigen, die sich vielfach weit über den 18. Geburtstag hinaus ausdehnt, hängt von vielen Faktoren ab. Das DJI untersucht seit Jahrzehnten die unterschiedlichen Lebenslagen, veränderte politische und soziale Rahmenbedingungen wie auch individuelle Ressourcen. Das Ziel: Bedürfnisse, Gefährdungen, Haltungen und Jugendkulturen aufzuzeichnen, Schieflagen und Benachteiligungen zu benennen und umzumünzen in Empfehlungen an die Jugendpolitik, die Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, die Bildungsinstitutionen sowie die Kinder- und Jugendhilfe.
Taschengeld: Höhe des Betrags ist nicht entscheidend
Wichtig ist, Taschengeld nicht vom Verhalten des Kindes abhängig zu machen und es regelmäßig zu bezahlen, rät DJI-Wissenschaftlerin Dr. Alexandra Langmeyer-Tornier. Nur so können Kinder lernen, mit Geld umzugehen.
Beteiligt – aber nicht gleichberechtigt
Junge Menschen bringen ihre Expertise in politische Beratungsprozesse auf Bundesebene ein. Doch ungleiche Machtverhältnisse und erwachsenenzentrierte Strukturen begrenzen die Wirksamkeit, kritisieren Sofie Jokerst und Wolfgang Schröer.
Brücke zwischen Jugend und Politik
Im Landkreis Aichach-Friedberg eröffnet ein Jugendparlament jungen Menschen die Möglichkeit, sich aktiv an der Kommunalpolitik zu beteiligen. Gerlinde Knöpfle und Theresa Kern berichten, wie die Jugendkreisräte ihre politischen Interessen vertreten.
Engagement junger Menschen im Gegenwind
Studienergebnisse zur Arbeit der Jugendverbände: Gerade angesichts der aktuellen rechtspopulistischen Anfeindungen benötigen Jugendverbände verlässliche Strukturen, fordern Liane Pluto, Christian Peucker und Andreas Mairhofer.
Beteiligung bindet – und bremst Abwanderung
Feuerwehr, Rettungsdienst oder Heimatverein: Ein Forschungsprojekt zeigt, wie Jugendengagement dazu beitragen kann, strukturschwache Regionen lebendig zu halten.
Junge Menschen beteiligen, Forschung bereichern
Die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen werden am DJI nicht nur untersucht, junge Menschen gestalten die Forschung auch aktiv mit. Angelika Guglhör-Rudan und Thorsten Naab berichten, wie Jugendbeteiligung in der Forschung gelingen kann.
Zwischen Vielfalt und Ausgrenzung
Diskriminierung ist unter jungen Menschen weit verbreitet. Eine neue Auswertung des DJI-Surveys AID:A zeigt erstmals auf, welche Jugendlichen und jungen Erwachsenen besonders häufig betroffen sind.
Außenseiter und Minderheit in der alternden Gesellschaft
Die junge Generation wird politisch übersehen und gesellschaftlich vernachlässigt. Aladin El-Mafaalani und Pia Jaeger machen deutlich, welche Weichenstellungen für mehr Generationengerechtigkeit in hierzulande notwendig sind.
Diskriminierung an der Schwelle zum Berufsleben
Junge Menschen mit Behinderung werden im beruflichen Bildungssystem oft ausgegrenzt. Warum Inklusion mehr Entscheidungsfreiheit und individuelle Unterstützung erfordert, erklären Philipp Reimann und Shih-cheng Lien.
Gewaltkriminalität: Mehr junge Tatverdächtige
Die Entwicklung der Anzahl tatverdächtiger Kinder und Jugendlicher in der Polizeilichen Kriminalstatistik – Antworten auf häufig gestellte, wichtige Fragen.
Vertrauen zu traumatisierten Jugendlichen aufbauen
Wie die psychische Gesundheit junger unbegleiteter Geflüchteter verbessert werden kann, beschreiben Forschende des Verbundprojekts „Better Care“ in einem Policy Brief.
Wie von Armut betroffene Kinder und Jugendliche ihre Situation wahrnehmen
DJI-Wissenschaftlerinnen veröffentlichen Ergebnisse zu individuellen Lebenslagen und subjektivem Armutsempfinden von Kindern und Jugendlichen sowie zu Perspektiven auf staatliche Unterstützung.
Einblicke in die Lebenswelt junger Menschen in Halle (Saale)
Aktuelle Regionalstudie des DJI: Die Problemlagen junger Menschen haben sich in den vergangenen Jahren verschärft.
Kooperationen für bessere Bildung schaffen
Der Open Access verfügbare Sammelband präsentiert empirische Befunde und Praxiseinsichten zur Zusammenarbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen, Bildungseinrichtungen und kommunaler Politik und Verwaltung.
Barrieren beim Berufseinstieg
Der Weg in eine Ausbildung fällt gerade Jugendlichen mit niedrigen Bildungsabschlüssen häufig schwer. Birgit Reißig, Leiterin des DJI-Forschungsschwerpunkts „Übergänge im Jugendalter“ beschreibt Ursachen und Zusammenhänge.
Die Vielfalt junger Menschen sichtbar machen
Um die Bandbreite der Lebensweisen Jugendlicher besser abbilden zu können, hat sich das DJI in den vergangenen Jahren verstärkt den Gruppen gewidmet, die in der Forschung häufig vernachlässigt werden.
Jugendbeteiligung im Strukturwandel
Studie des BiSMit-Netzwerkbüros beschäftigt sich mit der Beteiligung Jugendlicher im Strukturwandel und neuen Ansätzen für erfolgreiche Beteiligungskonzepte.
Wie der Umgang mit radikalisierten Jugendlichen gelingen kann
Drei Publikationen des DJI-Projekts RaFiK und ein begleitender Podcast beschreiben Herausforderungen und mögliche Lösungswege.
Aufwachsen von Jugendlichen mit Behinderung
Deutschlandweite Befragung von fast 2.700 Jugendlichen mit Behinderung zu Themen wie Freizeit, Freundschaften und Verselbstständigung zeigt Vielfalt ihrer Lebenswelten.
Jungsein in der Pandemie
Die Pandemie hat Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Aufbruch in die Selbstständigkeit in vielerlei Hinsicht erschwert, zeigen die neuen Ergebnisse des AID:A-Surveys des Deutschen Jugendinstituts.
Jugendliche und junge Erwachsene leiden psychisch weiterhin stark
Die Situation junger Menschen hat sich im Laufe der Pandemie zwar etwas gebessert. Dennoch bleibt das psychische Wohlbefinden in dieser Altersgruppe massiv beeinträchtigt, zeigt eine aktuelle Auswertung des Beziehungs- und Familienpanels.
Erschwerter Start ins Berufsleben
Britische und deutsche Jugendliche kämpfen mit unterschiedlichen Herausforderungen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf, dennoch leiden sie gleichermaßen unter den Folgen der Pandemie – ein Ländervergleich.
Gefährliches Zuhause?
Obwohl bislang wissenschaftliche Belege fehlen, dass Jugendliche während der Pandemie häufiger Opfer von häuslicher Gewalt wurden, bleiben Zweifel. Welche Konsequenzen Forschung und Jugendschutz ziehen sollten.
Medien in Zeiten von Corona: Fluch und Segen
Einerseits helfen Smartphone & Co, den veränderten Alltag in der Pandemie zu bewältigen. Anderseits häufen sich durch den erhöhten Medienkonsum insbesondere bei Jugendlichen negative Folgen, analysieren Thorsten Naab und Alexandra Langmeyer.
Jugendarbeit im digitalen Raum
Virtuelle Cafés, mobile Apps, Online-Events: Die Pandemie beflügelte die Digitalisierung, doch wie lassen sich innovative Ideen in der Zukunft nutzen? Beispiele aus anderen Ländern zeigen, wie digitale Angebote der Jugendarbeit gelingen können.
Den digitalen Wandel der Jugendarbeit gestalten
Welche Erfahrungen Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland mit digitalen Angeboten machen, beschreiben Mike Seckinger und Kira Svetlova-Fessl auf Basis von Forschungsergebnissen des DJI.
Die Pandemie als politisierendes Ereignis
Qualitative Studien des Deutschen Jugendinstituts weisen darauf hin, dass manche Jugendliche durch die Infektionsschutzmaßnahmen erstmals spüren, dass ihr Leben von politischen Entscheidungen geprägt ist.







