Diskriminierungsfreies Aufwachsen bedeutet nicht nur Schutz vor Ausgrenzung, sondern erfordert ein gesellschaftliches Klima, in dem queere Jugendliche als Bereicherung wahrgenommen werden.
Queere Jugend
Seit den 1990er-Jahren hat die Akzeptanz gegenüber Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell, trans* oder queer (LSBT*Q) sind, erheblich zugenommen. Dennoch gibt es immer noch zahlreiche Vorbehalte und Diskriminierungen. Studien des Deutschen Jugendinstituts (DJI) zeigen, welche Erfahrungen jungen Menschen in Familie, Freundeskreis, Schule, Freizeit und Sport machen.
„Aufklärung in der Schule ist wichtig“
Ferda Ataman leitet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und berichtet im DJI-Impulse-Interview, welche jungen Menschen besonders häufig Hilfe suchen und was sich ändern muss, um sie besser vor Diskriminierung zu schützen.
Jung, trans, nicht-binär: Zwischen Selbst- und Fremdbestimmung
DJI-Publikation beschreibt Lebenssituation von trans und nicht-binären Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland.
Die Vielfalt junger Menschen sichtbar machen
Um die Bandbreite der Lebensweisen Jugendlicher besser abbilden zu können, hat sich das DJI in den vergangenen Jahren verstärkt den Gruppen gewidmet, die in der Forschung häufig vernachlässigt werden.
Queere Jugendliche in der Ausbildung
Wissenschaftler*innen des DJI haben Interviews mit LSBT*Q Jugendlichen geführt und Empfehlungen erarbeitet, die ihre Situation an beruflichen Schulen und Betrieben verbessern sollen.