Projektstart: Working-Poor-Familien im Fokus der DJI-Forschung
Personen, die trotz Erwerbstätigkeit armutsgefährdet sind, d.h. weniger als 60 Prozent des Netto-Äquivalenzeinkommens zur Verfügung haben, nennt man „Working Poor“. Frauen, Alleinerziehende, kinderreiche Familien, aber auch Beschäftigte in der Landwirtschaft sowie in Care-Berufen sind besonders von „Erwerbsarmut“ betroffen. Der „Working-Poor“-Anteil ist europaweit in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Ein gerade gestartetes DJI-Projekt untersucht auf der Grundlage von Daten aus dem DJI-Survey „Aufwachsen in Deutschland – Alltagswelten[1]“ (AID:A) die Gruppe der „Working-Poor-Familien“. Sowohl über einen quantitativen als auch einen qualitativen Zugang wird genauerer Aufschluss über verschiedene Erscheinungsformen, deren Verbreitung, diverse Bewältigungsstrategien im Umgang mit der Armut sowie spezifische Bedarfe gewonnen, um daraus familienpolitische Unterstützung abzuleiten.
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Personen, die trotz Erwerbstätigkeit armutsgefährdet sind, d.h. weniger als 60 Prozent des Netto-Äquivalenzeinkommens zur Verfügung haben, nennt man „Working Poor“. Frauen, Alleinerziehende, kinderreiche Familien, aber auch Beschäftigte in der Landwirtschaft sowie in Care-Berufen sind besonders von „Erwerbsarmut“ betroffen. Der „Working-Poor“-Anteil ist europaweit in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Ein gerade gestartetes DJI-Projekt untersucht auf der Grundlage von Daten aus dem DJI-Survey „Aufwachsen in Deutschland – Alltagswelten[3]“ (AID:A) die Gruppe der „Working-Poor-Familien“. Sowohl über einen quantitativen als auch einen qualitativen Zugang wird genauerer Aufschluss über verschiedene Erscheinungsformen, deren Verbreitung, diverse Bewältigungsstrategien im Umgang mit der Armut sowie spezifische Bedarfe gewonnen, um daraus familienpolitische Unterstützung abzuleiten.
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