Inklusion will gelernt sein: WiFF-Bundeskongress zur Weiterbildung von Kita-Fachkräften am 17./18. Oktober 2013 in Berlin
Inklusion will gelernt sein:
WiFF-Bundeskongress zur Weiterbildung von Kita-Fachkräften am 17./18. Oktober 2013 in Berlin
Bundesweit besuchen drei Viertel aller Kinder mit besonderem Förderbedarf integrative Kindertageseinrichtungen. Rund 17 Prozent der in Kitas betreuten Kinder ab drei Jahren haben einen Migrationshintergrund und sprechen in den Familien eine andere Sprache als Deutsch. Hinzu kommen Kinder, die von Armut betroffen oder armutsgefährdet sind; dazu zählen etwa 20 Prozent aller Kinder in Deutschland. Diese Situation stellt das pädagogische Personal in Kitas vor große Herausforderungen, wie eine Befragung der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) gezeigt hat. Praxisnahe Weiterbildungen für Kita-Fachkräfte zum Thema Inklusion sind deshalb erforderlich.
Auf dem WiFF-Bundeskongress „Kompetent für Inklusion!“ am 17. und 18. Oktober 2013 in Berlin diskutieren 180 Expertinnen und Experten der frühpädagogischen Aus- und Weiterbildung, der Kita-Praxis sowie Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Hochschulen, Ländern und Kommunen welche Wege zu einer inklusiven Kita-Praxis möglich sind und wie Weiterbildung dabei unterstützen kann. Dazu laden wir Sie herzlich ein:
Donnerstag, 17. Oktober von 13 bis 18 Uhr und
Freitag, 18. Oktober von 9 bis circa 13 Uhr
Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung
Französische Straße 32, 10117 Berlin
Auf folgende Programmpunkte möchten wir Sie besonders hinweisen:
17. Oktober 2013, 13.50 bis 14.45 Uhr: Wege zu einer inklusiven Praxis: Prof. Dr. Timm Albers, Juniorprofessor für Frühkindliche Bildung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, im Gespräch mit Leitungen inklusiver Kindertageseinrichtungen in Reutlingen, Wiesbaden, Stuttgart und Berlin.
18. Oktober 2013, 9.00 bis 10.00 Uhr: Kritisch lernende Gemeinschaften: Ein Beispiel für Weiterbildung in den Niederlanden mit Ana del Barrio Saiz, Training und Consulting, Vorschoten, Niederlande. Andere Strukturen und Ansätze für die niederländische Umsetzung eines inklusiven Bildungssystems geben neue Impulse für die Entwicklung in Deutschland. Bei Interesse vermitteln wir gerne Einzelgespräche mit den Referentinnen und Referenten. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Programm. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie zu der Veranstaltung kommen oder einen Ansprechpartner wünschen.
Über WiFF:
Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) ist ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Jugendinstituts e. V. Die drei Partner setzen sich dafür ein, im frühpädagogischen Weiterbildungssystem in Deutschland mehr Transparenz herzustellen, die Qualität der Angebote zu sichern und anschlussfähige Bildungswege zu fördern.
WiFF wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union.
Kontakt Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte: Uta Hofele +49 89 62306-173, 0179/ 536 2338; hofele@dji.de ; Annemarie Schuldt +49 89 62306-249, schuldt@dji.de
Weitere Informationen unter:
http://www.weiterbildungsinitiative.de/bundeskongress_2013[1]
Kontakt: Deutsches Jugendinstitut e.V.
Andrea Macion, Referentin Öffentlichkeitsarbeit
Nockherstraße 2, 81541 München
Telefon: +49 89 62306-218
Telefax: +49 89 62306-265
E-Mail: macion@dji.de
www.dji.de[2]