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Forschung über Kinder, Jugendliche und Familien
an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis
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1963 - 2013: 50 Jahre Deutsches Jugendinstitut

50 Jahre DJI in Stichworten

Das Deutsche Jugendinstitut widmet sich seit mittlerweile fünf Jahrzehnten einer ganzen Reihe von Themen, die für das Zusammenleben der Menschen in Deutschland relevant sind, und liefert als sozialwissenschaftlicher Seismograph von der Empirie ausgehend wichtige Impulse für die wissenschaftliche Erforschung und politische Gestaltung des Landes. Bis zum 26. Juni 2013, dem Jubiläumstag, werfen wir anhand ausgewählter Begriffe einen Blick auf die Forschungs- und Wirkungsgeschichte des DJI.
Diese Woche heißt das Stichwort: MEDIEN
Weitere Stichworte: ARBEIT, BENACHTEILIGUNG, BERICHTERSTATTUNG, BILDUNG, FAMILIE, GENDER, JUGEND, JUGENDHILFE, KINDHEIT, KINDERBETREUUNG

Termine

17. Juli: Internationale Perspektiven im Kinderschutz
Das Informationszentrum Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung (IzKK) des DJI lädt mit dieser Tagung dazu ein, durch den Blick auf die Praxis anderer Länder Anregungen für das deutsche Kinderschutzsystem zu erhalten. Verglichen werden Strukturen, Eingriffsschwellen, Verfahren, Ergebnisse und Qualitätssicherung.
Anmeldungen bis 10.7.2013 an:
Programm

DJI Online Thema

DJI Online Thema 2013/05
Der DJI-Kinder-Migrationsreport: Kinder mit fremden Wurzeln in Deutschland
Rund ein Drittel der Kinder unter 15 Jahren in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Gleichwohl sind neun von zehn von ihnen in Deutschland geboren, sieben haben die deutsche Staatsbürgerschaft. Die meisten leben in Familien mit hohem sowie mittlerem Berufs- und Bildungsniveau. Und obwohl die Mehrheit der Kinder mit Zuwanderungshintergrund nicht in Armut lebt, verfügen sie deutlich häufiger als Kinder ohne Migrationshintergrund über nur geringe kulturelle, soziale und ökonomische Ressourcen im Elternhaus.
Download Migrationsreport
Zum Online-Thema

Themen der letzten Monate

Das DJI in den Medien

Zeitliche Entlastung von Familien gefordert
Drei Viertel aller Eltern in Deutschland mit Kindern unter 18 Jahren klagen über zu wenig Zeit für die Familie. Schuld seien veraltete Strukturen, die nicht mehr zu den veränderten Lebenswirklichkeiten und Bedarfen von Eltern und Familien passen, sagt Johanna Possinger, Leiterin der Fachgruppe Familienpolitik und Familienförderung am DJI, im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Im Rahmen einer dezidierten Zeitpolitik für Familien seien Arbeitgeber, Kommunen, Kitas und Schulen, öffentliche Einrichtungen, aber auch Geschäfte, Gesundheitsversorgung oder Handwerker gefordert, flexibler auf die Bedürfnisse von Familien einzugehen.
zum Interview
Vertrauliche Geburt
Aktuell berät der Bundestag über ein neues Gesetz zur vertraulichen Geburt, das die umstrittenen Babyklappen überflüssig machen soll. Mit der Neuregelung können Frauen in Notsituationen ihr Kind in Kliniken anonym gebären. Trotzdem kann das Kind später Informationen über seine Herkunft erfahren. Monika Bradna (DJI) begrüßt gegenüber dem Bayerischen Rundfunk diesen Gesetzentwurf, da er allen Beteiligten – Ärzteschaft, Müttern und Kindern – helfe.
Das Interview zum Nachhören
 
bearbeitet von
letzte Änderung: 18.06.2013 12:52

Rechtliche Hinweise

News

Enge Kooperation von Frühen Hilfen und Frühförderung gefordert
Bestehen bei Säuglingen und Kleinkindern Entwicklungsrisiken medizinischer und/oder psychosozialer Art, ist es wichtig, diese möglichst frühzeitig zu erkennen. So können die betroffenen Kinder entsprechend früh gefördert und ihre Eltern unterstützt werden, damit spätere Entwicklungsstörungen oder Behinderungen erst gar nicht entstehen. Eine intensivere Zusammenarbeit von Frühen Hilfen und Frühförderung kann den Zugang für Familien zu rechtzeitiger Unterstützung und Förderung erleichtern. Für eine systematische und flächendeckende Verbesserung der Kooperation zwischen Trägern dieser beiden Hilfesysteme plädiert daher ein Impulspapier des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH). Das NZFH wird gemeinsam von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Deutschen Jugendinstitut getragen.
weitere Informationen
Häusliche Gewalt: Hilfetelefon für Frauen
Zwei Monate nach dem Start des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ trat im Juni 2013 der im Hilfetelefongesetz vorgesehene Beirat in Berlin erstmals zusammen. Aus dem DJI wurde Dr. Heinz Kindler von Familienministerin Kristina Schröder in dieses Gremium berufen. Das Hilfetelefon ist ein vertrauliches, kostenfreies und rund um die Uhr per Telefon und im Internet erreichbares Angebot für Frauen, die bei häuslicher Gewalt Unterstützung suchen bzw. sich über örtlich vorhandene Hilfsangebote informieren wollen.
weitere Informationen
Hilfetelefon
DJI Jahresbericht 2012 erschienen
Der aktuelle Jahresbericht informiert über die Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung. Er stellt Arbeitseinheiten wie Projekte und Themenschwerpunkte des Instituts vor, in diesem Jahr ausführlich den „Forschungsschwerpunkt Übergänge“ und das „Nationale Zentrum Frühe Hilfen“. Daneben bietet er einen Überblick über die Organisation, Gremien, Förderer sowie die Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationen mit nationalen wie internationalen Partnern. Abgerundet wird der Jahresrückblick durch Kennzahlen aus dem Finanz-, Personal- und Infrastrukturmanagement.
DJI Jahresbericht 2012 (PDF-Format)

Lesetipp

DJI Impulse: Kinder- und Jugendhilfe im Wandel
Das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen verändert sich ständig. Darauf muss sich die Kinder- und Jugendhilfe immer wieder neu einstellen. Der kürzlich veröffentlichte 14. Kinder- und Jugendbericht (KJB) der Bundesregierung, zu dem das Deutsche Jugendinstitut maßgeblich beigetragen hat, macht Vorschläge, wie die Kinder- und Jugendpolitik verbessert und die Kinder- und Jugendhilfe weiterentwickelt werden können. In der aktuellen Impulse-Ausgabe greifen die Mitglieder der Sachverständigenkommission des 14. KJB die wichtigsten Themen und Diskussionen des Berichts auf.
DJI Impulse Nr. 101 (1/2013)
Interview mit Dr. Christian Lüders und Prof. Dr. Thomas Rauschenbach zum 14. KJB und zum Thema Berichterstattung
Wie geht's der Kinder- und Jugendhilfe?
Die Erwartungen an die Kinder- und Jugendhilfe sind gestiegen und der Legitimationsdruck ist gewachsen. Bleibt die Kinder- und Jugendhilfe angesichts dieser Entwicklungen, rechtlicher Neuerungen und einer sich wandelnden Lebenswelt ihrer Adressaten ihrem fachlichen Selbstverständnis treu? Die vom DJI vorgelegten empirisch fundierten Analysen der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe gehen dieser Frage nach und schaffen so eine Grundlage für deren Diskussion in Praxis, Politik und Wissenschaft.
zum Buch
Rezension des Buches
Kommentierte Daten der Kinder- und Jugendhilfe 1/13
Die Auswertungen im aktuellen KomDat-Heft belegen den Trend zur Ausweitung der öffentlichen Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen, den auch der 14. Kinder- und Jugendbericht feststellte. In den letzten zehn Jahren haben sich die Ausgaben der Kinder- und Jugendhilfe um 50 Prozent auf über 30 Mrd. Euro erhöht – vor allem wegen des Ausbaus der Kindertagesbetreuung. Das Heft informiert außerdem über die Integration von Kindern mit Behinderung sowie über Entwicklungen im Kinderschutz.
KomDat Nr. 1/2013