Publikationen

Werbe- und Konsumerziehung international

Deutsches Jugendinstitut (Hrsg.)
(1999):

Werbe- und Konsumerziehung international.

Bd.: Beiträge aus Großbritannien, USA, Frankreich, Deutschland und Italien.
Opladen: Verlag Leske und Budrich
3-8100-2251-9

Cover
Obwohl Lehrerinnen und Lehrer eine hohe Bereitschaft äußern, zu Werbung und Konsum zu unterrichten, ist die Praxis der Werbe- und Konsumerziehung - ganz im Gegensatz zur Entwicklung kommerzieller Medien- und Freizeitkultur und dem Kommerzialisierungsdruck auf die Schule selbst - eher beiläufig. Es fehlt an ausgearbeiteten Konzeptionen, Beispielen und Materialien. Ein Blick über die Grenzen und eine Recherche nach verstreuten Ansätzen in Deutschland zeigen eine anregende Vielfalt des pädagogischen Umgangs mit Werbung und Konsum. Die Autoren bearbeiten, entsprechend der Besonderheiten im jeweiligen Land, jeweils schwergewichtig einige der folgenden Fragen: Welche Konkretionsebenen erreicht Werbe- und Konsumerziehung (von bildungspolitischen Grundsatzerklärungen über die Verankerung in Lehrplänen bis zur schulischen Praxis)? Mit welchen außerschulischen Partnern kann die Schule rechnen? Lässt sich ein Kommerzialisierungsdruck auf die Schulen feststellen, und wie wird er beurteilt? Welche Konzeptionen, praktischen Beispiele und Materialien zu Werbe- und Konsumerziehung gibt es? Wie sind der zugrundeliegende Werbebegriff, die Begriffe von Werbe- und Konsumkompetenz bestimmt, und welches Bild des Kindes ist den Konzeptionen implizit?