Prof. Dr. Mechtild Oechsle-Grauvogel verstorben

Die Soziologin war lange Jahre Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des DJI

Prof. Dr. Mechtild Oechsle-Grauvogel; Foto: Universität Bielefeld

20. März 2018 -

Im März ist die 1951 geborene Geschlechterforscherin Prof. Dr. Mechtild Oechsle-Grauvogel gestorben. Schon in den 1980er-Jahren gab es erste Berührungspunkte mit dem Deutschen Jugendinstitut über die Kooperation mit dem legendären Sonderforschungsbereich 186 der Universität Bremen zu „Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf“. Anfang der 1990er-Jahre bot sich die Chance zu einer vertieften Zusammenarbeit im Rahmen der auf sieben Jahre angelegten qualitativen Panelstudie „Lebensentwürfe junger Frauen“, die in der damaligen Abteilung Geschlechterforschung des DJI angesiedelt war. Nach Stationen in Gießen, Dortmund, Bochum und Bremen hatte sie von 1994 bis 2014 eine Professur an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld, wo sie auch drei Jahre lang Dekanin war. 2008 erschien ihr gemeinsam mit Dr. Karin Jurczyk herausgegebenes Buch „Das Private neu denken“. Neben ihren zahlreichen Engagements z.B. als Mitherausgeberin der Reihe „Geschlecht und Gesellschaft“ im Verlag Leske + Budrich oder als Mitglied der deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik war Mechtild Oechsle von 2003 bis 2011 im Wissenschaftlichen Beirat des DJI aktiv. Am 21. Januar 2015 hielt sie ihre Abschiedsvorlesung zum Thema „Lebensführung und gesellschaftlicher Wandel. Kreative Subjekte in alltäglichen Handlungskrisen“.

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