Kinder und Jugendliche in der Coronavirus‐Pandemie

Thema der Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina: Handlungsbedarf angesichts der psychosozialen, gesundheitlichen und bildungsbezogenen Situation von Kindern und Jugendlichen

Foto: Marc Müller

05. Juli 2021 -

Die Coronavirus-Pandemie hat für Kinder und Jugendliche vielfältige Auswirkungen auf deren Bildungsmöglichkeiten, soziale Beziehungen und Interaktionen, körperliche Aktivität sowie auf das psychische Wohlbefinden. „Viele werden in der Lage sein, die Auswirkungen der Pandemie zu überwinden. Manche dagegen werden länger mit den körperlichen und seelischen Folgen zu kämpfen haben und brauchen passende Unterstützung,“ sagt Prof. Sabine Walper, Forschungsdirektorin des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und Mitwirkende in der Arbeitsgruppe der Leopoldina.

Um diesen Auswirkungen zu begegnen, empfiehlt die Leopoldina in der 8. Ad-hoc-Stellungnahme „Kinder und Jugendliche in der Coronavirus-Pandemie: psychosoziale und edukative Herausforderungen und Chancen“ den Auf- und Ausbau von Unterstützungs- und Bildungsstrukturen. Diese sollten die derzeit bestehenden Ungleichheiten in Bildungs- und Entwicklungschancen nachhaltig adressieren und nicht nur pandemiebedingte Nachteile ausgleichen, sondern die Situation im Vergleich zum Status Quo vor der Pandemie verbessern.
 

8. Ad-hoc-Stellungnahme zur Coronavirus-Pandemie, herausgegeben von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina[1]
Kontakt

Prof. Dr. Sabine Walper
Forschungsdirektorin Deutsches Jugendinstitut
Tel.: 089/62306-289
walper@dji.de

Marion Horn
Abteilung Medien und Kommunikation
Tel.: 089/62306-311
horn@dji.de