Treffen der European Sociological Association

Projekte des Deutschen Jugendinstituts auf der ESA 2017 in Athen vorgestellt

V.l.n.r.: Dr. Karen Hemming, Tabea Schlimbach, Dr. Christine Steiner, Magdalena Gerum; Foto: privat
05. September 2017 -

In Athen fand unter DJI-Beteiligung die diesjährige Konferenz der European Sociological Association (ESA) zum Thema „(Un)Making Europe: Capitalism, Solidarities, Subjectivities“ statt.

Tabea Schlimbach, Dr. Karen Hemming und Frank Tillmann stellten in zwei Beiträgen Ergebnisse des europäischen Forschungsprojekts MOVE[1] vor, wobei sich Tabea Schlimbach und Dr. Karen Hemming auf hindernde und fördernde Faktoren für die Mobilität junger Menschen in Europa während der Ausbildung konzentrierten. In einem weiteren Vortrag von Dr. Karen Hemming und Frank Tillmann wurde auf Basis der quantitativen Sekundärdatenanalyse eine Ländertypologie vorgestellt.

Eltern mit egalitärer Arbeitsteilung[2]“ standen im Mittelpunkt von Magdalena Gerums Vortrag, der deutlich machte, dass es in Deutschland noch immer nur sehr wenige Familien gibt, in denen Vater und Mutter gleich viel Zeit in Erwerbsarbeit und Familienarbeit investieren. Dr. Christine Steiner[3] und Irene Hofmann-Lun[4] berichteten von den zum Teil problematischen Erfahrungen, die insbesondere weibliche Jugendliche mit Förderbedarf in inklusiven Ganztagsschulen machen.

Die ESA[5] ist eine europaweite wissenschaftliche Vereinigung von Soziologen. Auf ihren zweijährig stattfindenden Konferenzen, die zu den größten europäischen Konferenzen gehört, bringt sie zentrale soziologische Fragen in die europäische Debatte ein.