Inklusion: Gemeinsames Spielen in der Kita
Eine neue WiFF-Expertise über notwendige Kompetenzen frühpädagogischer Fachkräfte
Das Spiel unter Gleichaltrigen gilt auch vor dem Hintergrund aktueller Inklusionsbemühungen als zentraler Ort für Teilhabe und Partizipation. Hier erleben Kinder Zugehörigkeit und machen Erfahrungen mit Aushandlungsprozessen unter gleichberechtigten Partnern. Damit Fachkräfte beim Blick auf das Spiel die Partizipationsmöglichkeiten von Kindern mit unterschiedlichen Voraussetzungen wahrnehmen und dieses inklusive Potenzial zur Entfaltung bringen können, ist ein tiefes und reflektiertes Verständnis vom freien Spiel erforderlich. In einer WiFF-Expertise hat sich Professor Dr. Ulrich Heimlich, Inhaber des Lehrstuhls für Lernbehindertenpädagogik an der LMU München, mit der Bedeutung des Spielens in Kindertageseinrichtungen auseinandergesetzt. Im Interview gibt er einen Einblick in das Thema – und erklärt, welche Kompetenzen frühpädagogische Fachkräfte mitbringen sollten, um inklusive Spielsituationen zu schaffen.